Montag, 31. Januar 2011

Das alte Schulhaus ist 2011 ein wichtiges Thema...


... für den Altenburger Geschichts- und Heimatverein. Denn 1951 war das letzte "Amtsjahr" des markanten Gebäudes. Im Februar 1952 wurde dann die Hofschule eingeweiht. Nun wollen wir in diesem Jahr Erinnerungen an die Schulzeit sammeln, um somit jede Menge Stoff für das Jubiläum zum 60jährigen Bestehen der Hofschule zu haben.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Rathaus Altenburg

»Mami, ich habe nichts mehr zu lesen...«


Bildertanz-Quelle: Sammlung Rudolf Thumm

Sonntag, 30. Januar 2011

Truppen Napoleons

sollen der Überlieferung nach in Altenburg genächtigt haben - in der alten Scheuer gegenüber dem evangelischen Kindergarten.
Leider kann JR aus unerfindlichen Gründen seit heute nachmittag keine Fotos davon hochladen. Hoffentlich klappt es bald wieder.

Eine Gratisrunde

Karusselfahren spendierte diese Krähe heute dem Hahn auf der Nikolauskirche.


Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Freitag, 28. Januar 2011

AGHV Termine und mehr

finden Sie künftig auch auf der Internetseite der Stadt Reutlingen.
Klicken Sie hier: AGHV Vereinsinformationen.
Künftig finden Sie die aktuellen "Aktivitäten und Termine des AGHV" über das Logo rechts oben.

Erste Termine finden Sie schon - weitere Termine und Informationen folgen in den nächsten Tagen.

Aber anschließend gehen wir alle ins Sportheim...


... zum ersten Stammtisch des AGHV in diesem Jahr.
Mal sehen, was die dieses Jahr so alles vorhaben.

Bildertanz-Quelle: Rudolf Thumm

Nicht vergessen: 19.00 Uhr ist Stammtisch des AGHV...

... im Sportheim. Kommen Sie, dann wird der Abend fröhlich.

Donnerstag, 27. Januar 2011

Worüber wir morgen dringend reden sollten...


Tag der offenen Tür 1991: Hockete im Schulhof

... ist das Thema "Hofschule". Denn 2012 - im Februar - wird die Hofschule 60 Jahre alt. Und da sollte der Geschichtsverein seinen Beitrag dazu leisten, oder? Deshalb sollten wir beim morgigen Stammtisch darüber reden, meint und bittet
Euer Raimund V.

Bildertanz-Quelle: Rolf Pietzner

Mittwoch, 26. Januar 2011

Wir sind Altenburger!


Ski-Ausflug des TSV, oder? Vielleicht erfahren wir am Freitagabend mehr über diese Reise in den weißen Berge. Denn dann ist Stammtisch des Altenburger Geschichts- und Heimatvereins.
Bildertanz-Quelle: Ingrid Walz

Sonntag, 23. Januar 2011

Einladung zum Stammtisch


Zu unserem nächsten Stammtisch am Freitag, 28. Januar 2011, laden wir alle Mitglieder der AGHV und interessierte Bürgerinnen und Bürger ab 19:00 Uhr in die Sportgaststätte ein.
Im Mittelpunkt steht die Detailplanung unserer Programmideen für das Jahr 2011.
Bringen Sie bitte Ihre (alten) Fotos und Dias mit. Wir scannen diese bis zum übernächsten Stammtisch am 25. März 2011 ein, um sie dann zu präsentieren und zu besprechen.

Und zum Baden kam die Familie Fallscheer nach Altenburg...


... wo sie hinter dem Emil-Adolff-Kraftwerk einen kleinen Badesee besaß mit Badehäuschen und allem Luxus. Die Familie Fallscheer leitete seit 1903 das Unternehmen Emil Adolff. Rudolf Haug erzählte gestern, dass er sich an Erzählungen seiner Mutter über die kleine private Badeanstalt erinnerte. Demnach nutzten die Altenburger den lauschigen Platz auch für ihre eigenen Badewünsche - heimlich natürlich, dann, wenn die Familie nicht da war.
Mehr über die Familie Fallscheer lesen Sie im
BILDERTANZ-Blog
LICHTENSTEIN-Blog.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein (Danke von Geschichtsverein zu Geschichtsverein)

Altenburg 1980

Auf diesem Foto ist die Hofschule deutlich sichtbar. Damals konnten wir die Kinder in den Pausen bis vor unser Haus deutlich schreien und toben hören.
Die Häuser westlich der Donaustraße sind heute mit wenigen Ausnahmen nicht mehr zu sehen. Dafür ist das - bei Nacht hell erleuchtete - Industriegebiet Mahden gut zu sehen.

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Samstag, 22. Januar 2011

Naherholungsgebiet Neckartal: Sportgaststätte Altenburg

Können Sie widerstehen?

Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Eigentlich sollten Sie dieses Foto erst im Mai sehen ...

... wurde es doch am 04.05.2003 aufgenommen.
Um aber die Tristesse der augenblicklichen Wetterlage zu verdrängen, dürfen Sie es heute schon sehen.
Zur Orientierung: Der große Ballon in der Mitte des Bildes markiert (ungefähr) die Ungerhalde (die höher gelegenen Häuser links), die Tannenhecke darunter den Riehle Hof.
Im Hintergrund Sickenhausen.

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Altenburg 1979

Noch eine unverbaute Sicht auf den alten Ortskern von Altenburg aus Familie Reichs Garten. Um die Idylle nicht zu trüben, versuchte der Fotograf den Zigarettenautomaten an der Moselstraße hinter einem Tannenbäumchen (?) zu verstecken.

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Freitag, 21. Januar 2011

Altenburg 1982

Damals war der Blick von der Ecke Ungerhalde / Moselstraße auf den alten Ortskern noch völlig frei. In der Mitte - vor der Kirche - sieht man das Rathaus, rechts der Kirche das Pfarrhaus.
Ob der Sand im Vordergrund Streugut war?

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Naherholungsgebiet Neckartal: Neckarburg (III) bei Neckartenzlingen





Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Donnerstag, 20. Januar 2011

Altenburg spielte gestern dreimal 11:0

Dies war die Stimm-Lage gestern bei den Wahlen zum Bezirksbürgermeister und dessen Stellvertreter. Wir berichteten kurz über das Ergebnis.
Mit jeweils 11:0 Stimmen wurden gewählt:
  • Frank Hofacker (Bezirksbürgermeister)
  • Siegfried Schaal (1. stellv. Bezirksbürgermeister)
  • Erich Diebold (2. stellv. Bezirksbürgermeister)

Naherholungsgebiet Neckartal: Neckarburg (II) bei Neckartenzlingen

Hochwassermarken



Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Mittwoch, 19. Januar 2011

Frank Hofacker ist neuer Bürgermeister

Sein erster Stellvertreter ist Sigi Schaal,
2. stellv. Bürgermeister ist Erich Diebold.

Zugegeben ...

... nicht das bestmögliche Foto - soeben aufgenommen mit eiskalten Händen, ohne Stativ, dafür mit ISO 3200 ... Und jetzt schnell in die öffentliche Sitzung des Bezirksgemeinderats!

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Heute wird in Altenburg ein neuer Bürgermeister gewählt...

... und anschließend gibt es wohl eine Nach-Sitzung im Sportheim.

Naherholungsgebiet Neckartal: Neckarburg (I) bei Neckartenzlingen








Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich
Informationen über die Neckarburg finden Sie HIER

Dienstag, 18. Januar 2011

Alte Ortsdurchfahrt: Wenn es eng wurde in Altenburg



Damit wir vor lauter Naherholungsgebieten in den Vororten Altenburgs nicht vergessen, dass sich unser Dorf schon früher - in den sechziger Jahren zum Beispiel - alltags den Lastern hingeben musste...
Bildertanz-Quelle: Rathaus Altenburg

Naherholungsgebiet Neckartal: Mittelstadt





Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Montag, 17. Januar 2011

Naherholungsgebiet Neckartal ...

... zwischen Oferdingen und Mittelstadt.


Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Umzug in der Nazizeit...


... auch diese Bilder gehören zur Geschichte Altenburgs. Wohl jedes Dorf hat sie. Meistens wurden in der Nachkriegszeit aus Scham - und Angst davor, die Symbole der Naziherrschaft zu zeigen und sich damit dem Verdacht der Verherrlichung auszusetzen - die Hakenkreuz-Fahnen und andere Nazisymbole geschwärzt. Heute gehen wir damit souveräner um. Denn niemand wird sich mit dieser Zeit heute noch identifizieren. Und den Kindern und Jugendlichen von damals ist erst recht kein Vorwurf zu machen. Die, wie Ihr Mister Bildertanz, nach dem Krieg geboren wurden, müssen sich vielmehr insgeheim fragen: Was hättest Du damals gemacht? Darauf gibt es keine endgültige Antwort.
Bildertanz-Quelle: Friedrich Fingerle

Sonntag, 16. Januar 2011

Albblick von Pliezhausen aus


Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Abendstimmung

Heute so gegen 17:00 Uhr aufgenommen: Rechts das Industriegebiet Mahden, links das westliche Altenburg. In der Mitte der Wasserturm bei Degerschlacht / K'furt. Im Hintergrund natürlich unsere Schwäbische Alb.

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Zufallstreffer

Eigentlich war JR heute nachmittag in Pliezhausen um das Albpanorama bei Sonnenuntergang zu fotografieren ...

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Nachkriegszeit in Altenburg: Keine Schuhe, keine Schule...


Mutter Fingerle und Kinder beim Holzhacken vor dem Schulhaus.
Bildertanz-Quelle: Friedrich Fingerle

... das ist das Resultat einer weiteren Geschichte, die uns Rudolf Thumm am Samstagnachmittag beim Gang durch die Nordraumgemeinden (Altenburg, Oferdingen, Sondelfingen, Orschel-Hagen und Rommelsbach) erzählte.
Die Not war groß in den unmittelbaren Nachkriegsjahren. Was der Nazistaat an Proviant fürs Heer noch gehortet hatte, war von der Bevölkerung längst geplündert worden. Es gab keine Reserven mehr. Die Lager waren leer. Selbst die Lebensmittelkarten versprachen mehr, als sie dann in den Läden halten konnten. Vor allem aber fehlte es an Schuhen. Die Schuhmacher hatten zwar jede Menge zu tun, aber irgendwann waren auch sie mit ihrem Latein am Ende - zumal es auch an Material-Nachschub mangelte. Man musste das Leder oder die Gummisohlen am besten selbst mitbringen. Im Sommer war dies nicht weiter schlimm. "Da liefen wir barfuß. Wir hatten dicke Schwielen, regelrechte Hufen, an unseren Füßen. Und wenn es regnete, dann zogen wir selbstgebaute Holzsandalen an - ein Stück Brett mit einem Halteriemen darüber", erzählte Rudolf. (Ich hoffe, dass ich alles richtig wiedergebe.) Aber was tun im Winter?
Und der kam auch noch mit sehr viel Eis und Schnee. Eine Altenburger Familie hatte es besonders hart erwischt. Hier war die Mutter gestorben, und die sechs Kinder mussten sehen, wie sie mit dem Leben fertig wurden. An allem fehlte es - besonders aber an Schuhen. Und als der Schnee sich in den Gassen Altenburgs türmte, war es für die jüngsten der Kinder unmöglich, zur Schule zu gehen. Sie hatten keine Schuhe. Und deshalb bekamen sie schulfrei. Allerdings wurden ihnen jeden Mittag die Hausaufgaben überbracht, so dass sie versuchen konnten, den versäumten Lernstoff nachzuholen.

Nachkriegszeit in Altenburg: Prügel auf dem Mittelstreifen...





Erntebilder aus der Nachkriegszeit.
Bildertanz-Quelle: vermutl. Friedrich Fingerle (aus Beständen des Rathauses)


... drohte im Hungerjahr 1946 demjenigen, der aus Versehen auf den ungeteerten oder ungepflasterten Mittelstreifen eines Feldwegs geriet und dabei das dortige Gras zertrampelte. Denn damals wurde jeder Krumen Erde genutzt, um daraus Nahrung zu beziehen - und sei es nur ein bißchen Grünfutter für die Stallhasen. So erzählte gestern Rudolf Thumm auf unserem Spaziergang durch die Gegend rund um Altenburg. Das mit der Prügel ist allerdings eine journalistische Übertreibung, obwohl die Menschen damals schon sehr auf ihre "Gütle" achteten und mit allen Mitteln verteidigten. "Es wurde wie verrückt geklaut. Wir Kinder wurden tagsüber immer wieder auf die Obstwiesen geschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Der Feldschütze konnte ja nicht überall sein." In der Erntezeit liefen die Kinder den vollbeladenen Kuhwagen hinterher und sammelten die Ähren auf, die vom Wagen herabfielen", erzählte er weiter. "Das Säcklein wurde dann zur Oferdinger Mühle gebracht, wo wir dann ein bis zwei Kilo Mehl dafür bekamen." Es war eine harte Zeit. "Der Sommer war sehr trocken gewesen - entsprechend war die Ernte."
NACHTRAG: Rudolf Thumm erwähnte in dem Gespräch, dass die Grünstreifen in der Mitte der links und rechts mit jeweils einer Spur befestigten Feldwege VERPACHTET gewesen waren. So rar, so wertvoll war der Boden - und so groß war wohl auch der Hunger.