Donnerstag, 29. August 2013

Wer kennt noch dieses Haus?

Und damit wir uns nicht verraten, gibt's jetzt noch keine Quellenangabe...
Viele Stunden später: Weiß das wirklich niemand? 
Haben Sie wenigstens die Lösung knapp verfehlt? (Das war ein Tipp...)

Samstag, 24. August 2013

Fabian Schwörers Fotoversuch bei der Hockete auf der Streuobstwiese

 ... brachte diesen Erfolg. Wann immer ich ihn treffe, schnappt er sich meine auf den Fotomodus umgestellte Filmkamera, um Aufnahmen zu machen. Jetzt kamen sogar schon einmal brauchbare Ergebnisse heraus. Bildertanz-Quelle: Fabian Schwörer
Der fabelhafte Fabian...
B

Das Modell des neuen Schulhauses tragen sie bereits durchs Dorf....

... während im Hintergrund noch die alte Schule zu sehen ist. Mit dem Bau der 1952 eingeweihten Hofschule begann eine Phase, in der sich das alte Altenburg nach "oben" hin verlagerte, in Richtung Rommelsbach, und mit der Erschließung neuer Wohngebiete auf der Unger Halde völlig auseinandergerissen wurde. Und seit dem Bau der Orsdurchfahrt ist Altenburg ein Dorf, das durch dieselbe Straße getrennt ist (um es frei nach Mark Twain zu formulieren). Seit bald dreißig Jahren sucht Altenburg nach einer neuen Ortsmitte - die Anstrengungen sind momentan mehr in Richtung Neckar gerichtet. Ob Altenburg dadurch wieder eine Seele bekommt, eine Gemeinschaftsseele, die sich auch im Alltag behauptet, wird sich zeigen - oder auch nicht... (Raimund Vollmer)
Bildertanz-Quelle: Rudolf Thumm

Freitag, 23. August 2013

Als die Altenburger noch ganz, ganz jung waren...

Bildertanz-Quelle: Rudolf Thumm (Ein Bild aus seiner Sammlung wird demnächst in der Tiefgarage der Stadthalle zu besichtigen sein - und zwar in den nächsten fünf Jahren)

Montag, 19. August 2013

Temmaland: Hat Tante Emma eine Chance?

Kommentar. Vor einiger Zeit veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrem Wirtschaftsteil einen Bericht über die wachsende Bedeutung von Tante-Emma-Läden. Die Supermarktkette Rewe habe für Wohnviertel mit hoher Kaufkraft ein Konzept entwickelt, in dem Menschen in den neuen Läden nicht nur Bioware einkaufen können, sondern es auch kleine gastronomische Einheiten gäbe. Temma heißt das Projekt. Und die Wirtschaftsprüfung KPMG hat unter der Überschrift "Tante Emma reloaded" eine Studie veröffentlicht, in der den kleinen Dorfläden eine gute Zukunft vorhergesagt wird - wohl vor allem dann, wenn sie eingebunden sind in die Konzepte großer Ketten. (Von Großkunden lebt ja KPMG.) Das Ganze müsste demnach der Altenburger Vorstellung von einer neuen Ortsmitte sehr entgegenkommen. Mit Romantik - wie sie unser Foto zu suggerieren scheint - hat das aber nichts zu tun. Es ist eher eine Spätfolge der Urbanisierung. Selbst kochen, warum, wenn es jede Menge Fast-Food und andere Schnellimbisse um die Ecke gibt? Supermärkte auf der grünen Wiese anfahren, um dann nach einem Run durch die Regale den Kofferraum mit der Wochenration vollzupacken, warum, wenn man eigentlich gar kein Auto mehr haben möchte, sondern lieber um die Ecke einkauft, dort, wo man schon sein Mittagessen genossen hat? Wer bei uns im Industriegebiet Mahden arbeitet, kann doch auch seine Mittagszeit in der fußläufig erreichbaren Ortsmitte verbringen. Bei Essen & Trinken mit anschließenden Kurzeinkauf?
Kann sein, dass solche und ähnliche Überlegungen über die Veränderungen im Kauf- und Mobilitätsverhalten dazu führen, dass irgendeine Kette den Ort Altenburg entdeckt. Natürlich müssten wir dafür ganz andere Konzepte des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs haben. Natürlich müssten wir Bürger bereit sein, unser eigenes Dorf zu entdecken. (Frage: Warum haben wir das längst noch nicht getan - und da nehme ich mich selbst nicht aus?) Was hindert uns eigentlich daran, unser Dorf wieder zu einem Dorf zu machen (und nicht zur Schlafburg Reutlingens oder Stuttgarts)?
Ich persönlich glaube, dass die Antwort darauf nicht in den Zahlenwerken liegt, mit denen Studien versuchen, bestimmte Trends zu erfassen. Den Trend zurück zur Urbanität der 50er Jahre, als Arbeitsplatz und Heim noch fußläufig erreichbar waren, hat heute nichts mit Rationalität zu tun, sondern mit Emotionalität. Die jungen Leute genießen die Infrastruktur der Städte. Sie, die in ihrer Kindheit von den Eltern von einem Termin zum anderen hin und her gekarrt wurden, wollen die Nähe und die Wahlfreiheit. Dieser Trend wird auch nicht vor den stadtnahen Dörfern haltmachen. Sie sind in den letzten 30 Jahren nichts anderes geworden als die Funktionsstätten eines viel zu rationalen Wirtschaftsmodells. Dieses Modell wird sich schneller überleben, als viele denken.
Menschen wollen Emotionen. Diese bekommen sie aber nur, wenn Menschen zusammenkommen. Die Tante Emma war deswegen so beliebt. Ein Treffpunkt. Ein Markt für Gerüchte, Gerede und Geraune. Hie und da sieht man, dass in Altenburg wieder Bänke vor dem Haus stehen. Sie laden ein zu einem Feierabend, den gemeinsam zu genießen wir uns aber noch nicht trauen, weil wir uns zulange uns in unsere eintrainierte Privatheit verkapselt haben. Ab und zu hat man das Gefühl: Hier entsteht eine emotionale Mitte. Aber dann sieht man am nächsten Tag, dass dort, wo man sich traf, alles zugeparkt ist - und niemand mehr kommt.
Was wir brauchen, ist mehr Mut zur Emotionen. Dann bekommen wir auch eine Orts-Mitte. So aber werden wir damit rechnen müssen, dass irgendeine Kette bei uns irgendwann ein Zahlenkonzept realisiert: Das Dorf als Fortsetzung der Grünen Wiese. Ein kaltes Projekt. Eine Versorgungseinheit.
Ich persönlich fürchte, dass es letztlich darauf hinausläuft, auch wenn das Dorffest ein ganz klein wenig Hoffnung in die andere Richtung macht. Aber nur ein ganz klein wenig.
Raimund Vollmer

Freitagnachmittag: Hockete auf der Streuobstwiese



Der Altenburger Obst- und Gartenbauverein teilt mit:
"Wir laden ein zur Hockete auf unserer Streuobstwiese am Freitag, dem 23. August 2013, ab 15:00 Uhr.  Die Wiese liegt an der B464, sie wird von der Ein-/Ausfahrt Altenburg eingerahmt. Parkmöglichkeiten gibt es im gegenüber liegenden Industriegebiet Mahden oder in den Seitenstraßen der Isarstraße. Auf der Wiese selbst kann man nicht parken.
Eingeladen sind alle, nicht nur Vereinsmitglieder. Wir haben alles vorbereitet. Es gibt Kaffee und Kuchen, Grillwürste, Most, Apfelsaft, Wein, Sprudel und mehr. Unsere Gäste brauchen also außer guter Laune  nichts mitzubringen.  Die Hockete findet auch bei Regenwetter statt.
Nehmen Sie unser Angebot an und verbringen Sie mit uns einen stimmungsvollen Nachmittag und Abend auf einer schönen Streuobstwiese!"

Sonntag, 18. August 2013

Die neuen Fenster sind da...

... doch einige Schäden werden nicht so schnell verschwinden...

Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Samstag, 17. August 2013

1927: Vom Bau des Emil-Adolff-Kraftwerks in Altenburg (und dem Wehr in K'furt)













Bildertanz-Quelle: Friedrich Fingerle

1927: Als unser Neckar Wehr-Kraft bekam



Vor bald neun Jahrzehnten, genauer gesagt 1927, wurde das Kraftwerk im Neckartal errichtet. Hier sehen Sie das Wehr, das wohl schon auf der Gemarkung von Kirchentellinsfurt liegt.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Otto Künstle

Freitag, 9. August 2013

Oldtimer-Show 2013: Im Hagel untergegangen...





... ist unsere Bildberichterstattung über das Altenburger Großereignis am 28. Juli. Ein Nachtrag.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Dienstag, 6. August 2013

Und so war heute abend der Himmel über Altenburg

Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

17. Juli 1955: So sah unsere Burg aus...

... jedenfalls in der Vorstellung der Altenburger. Bei einem Kinderfestzug? Wer weiß mehr über dieses Ereignis damals? Sollen wir eigentlich für 2014 einen neuen, historischen Kalender machen?
Fragt Euer Raimund Vollmer
Bildertanz-Quelle: Lisbeth Werner

Freitag, 2. August 2013

Schadensbesichtigung: Wohl dem, der einen Dachdecker kennt...


 ... oder bei dem es nur die Jalousien erwischt hat...
 ... aber wehe dem, dem das Solardach zersplitterte...
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer