Donnerstag, 9. November 2017

Reformationsjubiläum



 Akteure beim Abendessen: vl. Martin Luther (Marcus Bogner), eine Scholarin (Ursula Bögel), ein Magister (Petra Hann-Bader), Johannes Brenz (Rainer Topp), Katharina Luther (Hanna DiCara)

Eine ereignisreiche Reformationsjubiläums-Woche ging am Sonntag mit dem Familiengottesdienst zum Kinderbibelwochenende zu Ende.
Viele Mirarbeiterinnen und Mitarbeiter - darunter auch unsere 6 Konfirmanden - haben die Kinder am Samstag mit dem Thema "Mit Martin auf Enstdeckungstour" in ihren Bann gezogen. In der Kirche und im Gemeindesaal wurde zugehört, gesungen, gebastelt, gespielt und gegessen. Die Kinder lernten viel aus dem Leben Martin Luthers kennen und auch im Familiengottesdienst hörten alle Besucher - unter ihnen auch der kleine Täufling Robin Fiesel und seine Familie - viel von der nie endenden Liebe Gottes, die symbolhaft als goldener Kreis die Lutherrose - das "Wappen der Luthers - umspannt.

Die Lutherrose
Das Zentrum ist Christus, der uns in der Taufe zur Freiheit berufen hat. 
Das kam dann auch deutlich bei dem gut besuchten Abendessen bei Familie Luther am Dienstagabend zum Ausdruck, zu dem der AGHV und die evangelische Kirchengemeinde eingeladen hatten.
Jung und Alt und Menschen aller Konfessionen genossen das Essen und zwischen den einzelnen Gängen die guten Dialoge und die Musik des Chores, der sich unter der Leitung von Hartwig Bögel zusammengefunden hatte.Viel erfuhren die Gäste über Luthers Gedanken und wie es im Hause Luther zuging. Es war ein gelungener, erfüllter Abend.
Fazit: Die Reformation, die und die Freiheit des Glaubens und die Kontentrierung auf Christur, den Glauben und die Bibel geschenkt hat, muss weitergehen, das Gespräch zwischen den Konfessionen muss intensiviert werdenin "versöhnter Verschiiedenheit und dynamische Akzeptanz." (Regionalbischöfin von Coburg).

Dienstag, 7. November 2017

Altenburger Abende: Geschichten aus einer Zeit, die wir niemals vergessen dürfen...

 ... gab es gestern abend im evangelischen Gemeindesaal von Altenburg. Mucksmäuschenstill, noch nicht einmal ein Husten war zu hören, war es im Zuschauerraum, als Menschen aus unserer Region über ihre Erlebnisse aus Kindheit und Jugend während des Bombardements, der Tieffliegerangriffe und der Besatzungszeit erzählten. Zutiefst berührt gingen sie nach Hause - zu eindrücklich waren die Geschichten dieser Menschen. Die Zuschauer kamen wie die Erzähler nicht nur aus Altenburg, sondern aus dem gesamten Nordraum. Zwei Stunden lang - ohne Unterbrechnung, wie die Besucher selbst wünschten - erlebten sie eine Vergangenheit, die plötzlich wieder da war, aber keiner wieder erleben möchte. Es war ein Altenburger Abend, veranstaltet vom Altenburger Geschichts- und Heimatverein und der Ev. Nikolausgemeinde, den keiner so schnell vergessen wird.

Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Freitag, 3. November 2017

Altenburg und der Betongürtel

Kommentar: Während die Altenburger noch über den Flächennutzungsplan reden, geht es in unserem Gewerbegebiet momentan nicht um Flächen, sondern um Höhen. Ganz links im Bild entsteht ein Hochregallager. Alles korrekt. Der Betonstreifen, der bislang am niederen Horizont zum Schönbuch die Skyline prägte, wird nun aufrerüstet. Alles korrekt. Und wenn dann die angedachte Erweiterung des Gewerbegebietes, wie sie im Rahmen der Prüfung des neuen Flächennutzungsplanes vorgeschlagen wurde, Wirklichkeit wird, dann haben wir eine weitere Betonverdichtung am Rande Altenburgs. Alles korrekt - aber erst, wenn der Flächennutzungsplan sanktioniert ist. Er ist übrigens nicht justitiabel. Er ist ja nur ein Zwischending zum Bauleitplan - und der ist zwar justitiabel, wenn er Dinge verspricht, die er nicht halten kann, aber mit ihm erlischt Bürgerrecht auf Mitbestimmung. Dann haben allein die Gremien und Gesetze das Sagen, wobei Bundesrecht Landesrecht und Landesrecht Stadtrecht bricht. Bürgerentscheide haben keine Bedeutung - erst recht nicht, wenn sie nur konsultativen Charakter haben, und mit bestimmender Wirkung sind sie nicht legal. So jedenfalls ergaben, grob vereinfacht, ein paar Stunden Recherche im Internet. Vielleicht stimmt das ja alles nicht, was da steht, und keiner so richtig versteht, was da steht. Aber wem soll man heute noch trauen - bei dem Durcheinander an Paragraphen und Manipulationen? Schnallen wir uns also einen Betongürtel um!
Euer Raimund Vollmer

Mittwoch, 1. November 2017

Über 60 Gäste

konnten der Altenburger Geschichtsverein (AGHV) und die ev. Kirchengemeinde am Abend des Reformationstages beim "Luthermahl" im Gemeindesaal begrüßen.
Hier Fotos vom Abend. 
Mehr folgt ...






 

Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich