Freitag, 15. August 2014
Ahoi, Captain!
Vor zwei Jahren bei der Jungfernfahrt seines Bootes auf dem Mayersee: Dieter Vogel. Wir vom Bildertanz wünschen ihm weiterhin gute Genesung. Und vielleicht freut es ihn zu erfahren, dass die erste Fahrt seines Kahns auch die Eröffnungsszene eines Films über Altenburg ist, den wir am 8. November anlässlich des 10. Geburtstages des Bildertanzes zeigen werden. Wir befinden uns mitten in den Schneidearbeiten. RV
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
Donnerstag, 14. August 2014
Mittwoch, 13. August 2014
Eine Lehrstunde im Fach Archäologie ...
... war die gestrige Nachmittagsveranstaltung, auch wenn die Ausbeute der bisherigen Grabungen aus der Sicht der Archäologen eher mager war.
Christoph Fahrion zeigte dem aufmerksamen Publikum, was bei der Grabung gefunden worden war - und wie die Einzelstücke geschichtlich eingeordnet werden können. Dabei wurde das breite Wissensspektrum deutlich, über das Archäologen verfügen müssen: Kenntnisse von Formen und Herstellungsverfahren gefundener Gebrauchsgegenstände, die meist relativ genau bestimmten Epochen zugeordnet werden können, stehen daher weit oben in ihrer Wissenshierarchie. Verfeinert werden diese Datierungen in unseren Tagen durch ständig weiterentwickelte wissenschaftliche Methoden. Wer dazu mehr erfahren will kann unter dem Stichwort "Archäologie" ausgiebig "googeln".
Tilmann Marstaller erläuterte dem Publikum anhand von Grafiken, welche Verluste an wertvoller historischer (Bau-)Substanz Altenburg in der Vergangenheit erlitten hat. Er beklagte dabei vor allem die fehlende Einbeziehung des Denkmalsamts wegen einer sehr mangelhaften Erfassung schützenswerter oder zumindest dokumentationswürdiger Bauwerke oder Bodendenkmäler in der Vergangenheit. Er betonte, dass es in Altenburg noch manches zu untersuchen gibt, um das man sich vor allem in Hinblick auf die vermutete Bedeutung des Ortes vor 1000 Jahren und mehr in Zukunft intensiver kümmern muss.
Wir Altenburger sind auf die weiteren Untersuchungen sehr gespannt.
Christoph Fahrion zeigte dem aufmerksamen Publikum, was bei der Grabung gefunden worden war - und wie die Einzelstücke geschichtlich eingeordnet werden können. Dabei wurde das breite Wissensspektrum deutlich, über das Archäologen verfügen müssen: Kenntnisse von Formen und Herstellungsverfahren gefundener Gebrauchsgegenstände, die meist relativ genau bestimmten Epochen zugeordnet werden können, stehen daher weit oben in ihrer Wissenshierarchie. Verfeinert werden diese Datierungen in unseren Tagen durch ständig weiterentwickelte wissenschaftliche Methoden. Wer dazu mehr erfahren will kann unter dem Stichwort "Archäologie" ausgiebig "googeln".
| Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich |
Wir Altenburger sind auf die weiteren Untersuchungen sehr gespannt.
Dienstag, 12. August 2014
Schnellbericht: Auch wenn die Ausbeute etwas mager ausfiel...
... sind sich die wissenschaftlichen Mitarbeiter um den Archäologen Christoph Fahrion sicher, dass die Anlage rund um die Nikolauskirche "einzigartig" ist. Da muss etwas gewesen sein - im 9. und 10. Jahrhundert. Vielleicht war König Konrad als Herrscher des Ostfrankenreichs tatsächlich zwischen 911 und 918 hier und hatte auf einer Pfalzburg Gericht gehalten über die Schwaben, die sich seinem Königtum nicht unterordnen wollten. Auf jeden Fall kamen heute rund 40 Altenburger, um sich über die Ausgrabungen zu informieren. Das Mauerstück, das die Archäologen aufgedeckt haben, stammt aber wohl eher nicht aus dieser Zeit vor 1100 Jahren. Und so waren die jungen Leute schon ein wenig enttäuscht. Aber sie würden gerne weitermachen im kommenden Jahr. Denn da steckt irgendetwas im Altenburger Boden.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer
Heute nur noch einige Fotos - morgen ein ergänzender Bericht ...
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