Montag, 24. April 2017

Das war einmal: ... und heute abend ein kühles Bier im Adler



1989: Ehepaar Rüdinger hinter dem Tresen des Gasthofs Adler in Altenburg. Doch die Zeiten sind vorbei, in denen man sich abends hier traf. Zum Beispiel der Männergesangverein nach der Gesangsprobe.
Bildertanz-Foto: Norbert Speck, Altenburg
Erstveröffentlichung am 27. März 2009

Sonntag, 23. April 2017

Altenburgs Jugend vor 60 Jahren: Mit dem Pferdewagen unterwegs


Neun Freunde müsst ihr sein - und nur ein PS.
Bildertanz-Foto: Richard Walker
Erstveröffentlichung am 13. April 2009

Samstag, 22. April 2017

Neubau des Kindergarten 1969


Am 1. Februar 1969 wurde der neugebaute Kindergarten nach zehnmonatiger Bauzeit in Altenburg eingeweiht. Eine alte Zehntscheuer, die an Altenburgs vergangene Verbundenheit mit dem Kloster Zwiefalten erinnerte, musste weichen, so wie auch ein altes Waschhäuschen am Rand des Grundstückes. Geplant wurde der Kindergarten von dem einheimischen Bauingenieur Gottwald Raiser. Die Altenburger hatten im Mai 1967 bei einem Gemeindenachmittag über 5000 DM bei einer Spendenaktion gesammelt, um für den neuen Kindergarten neues Spielzeug anzuschaffen. Vor dem Einzug in den neuen Kindergarten war die Erzieherin Lydia Eggers mit 36 Kinder im teilweise unbewohnten Pfarrhaus.
Foto: aus dem Rathausarchiv Altenburg

Erstveröffentlichung am 21. April 2009

Freitag, 21. April 2017

Altenburg 1921: Als es einmal um die Wurst ging

Paul Rauscher auf dem Gütle
Es war zu Beginn der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als Familie Rauscher aus Altenburg hohen Besuch erwartete. Verwandte, die vor vielen, vielen Jahren in die USA ausgewandert waren, hatten die Reise über den Großen Teich gewagt und wollten noch einmal ihre alte Heimat wiedersehen. Paul Rauscher, Jahrgang 1911, gerade mal zehn Jahre alt, wurde von seinen Eltern nach Pliezhausen geschickt, um dort beim Metzger Wurstaufschnitt zu kaufen. Man wollte sich - trotz bitterster Armut, die damals in der kleinen Neckargemeinde herrschte - nicht lumpen lassen. So kratzten die Eltern ihre letzten Groschen zusammen, damit der Paul auch was rechtes kaufen konnte.
Sorgfältig geschnitten und ebenso sorgsam verpackt nahm Paul die Ware entgegen und machte sich auf den Weg zurück nach Altenburg. Am Neckar entlang. Unterwegs überkam ihn der schiere Heißhunger. Die Versuchung war zu groß. Seit Ewigkeiten - und für einen Jungen besteht dieWelt nur aus Ewigkeiten - hatte er keine Wurst mehr gegessen. Er schaute nach links, er schaute nach rechts, niemand beobachtete ihn. Keine Menschenseele weit und breit.
Ganz vorsichtig öffnete Paul das Wurstpaket, entnahm ihm ein "Rädchen" Wurst, und genau so sorgfältig, wie er das Paket geöffnet hatte, schloss er es wieder. Niemand durfte etwas merken.
Zuhause angekommen wurde alsbald dem Besuch aus Amerika ein wurstreiches Mahl kredenzt. Von dem kleinen Mundraub hatte niemand etwas gemerkt. Dafür kamen umso niederschmetternde Worte aus dem Mund des amerikanischen Verwandten: "So schlecht kann es euch ja gar nicht gehen", erklärte er mit vollem Mund, "wenn ihr euch sogar unter der Woche Wurst leisten könnt."
Paul, aus dem später "der Sattler" wurde, glaubte, er müsse vor Wut gleich platzen. Für diese gastliche Wurstmahlzeit würden er und seine Familie in den nächsten Wochen wieder arg darben müssen. "Hätte ich bloß mehr von der Wurst stiebitzt", erzählte er später einmal seiner Tochter Annemarie, von der wir diese Geschichte erfuhren.
Bildertanz-Quelle: Nach einer Erzählung von Annermarie Kurtz (geborene Rauscher)
Bildertanz-Foto: Sammlung Annemarie Kurtz
Erstveröffentlichung am 16. April 2009

Donnerstag, 20. April 2017

Altenburger 1958: Die Feuerwehr löscht auch auswärts...


... manche Flasche, wie dieses Ausflugs-Foto von Helmut Thumm aus Altenburg beweist.
Bildertanz-Foto: Helmut Thumm
Erstveröffentlichung am 7. April 2009

Blau-Samstag 6. Mai: Es gibt Mitfahrgelegenheiten...

Inzwischen trudeln die ersten Teilnahmebestätigungen ein - und wer kein Auto hat, trotzdem mitfahren möchte: Es gibt inzwischen genügend Mitfahrgelegenheiten. Email an: raivollmer@aol.com

Mittwoch, 19. April 2017

Noch haben wir den Kanal nicht voll...

... sondern die Bauarbeiten sind noch voll im Gange. Bild aus den 20 Jahren im Altenburger Neckartal.
Bildertanz-Quelle: Heiner Rist

Dienstag, 18. April 2017

Bekommt Altenburg einen Nikolausbaum?



Die Idee ist geklaut. Zugegeben. Sie ist vielleicht noch nicht einmal neu. Aber sie wäre einzigartig in Altenburg und Umgebung. Zum Gemeindefest im Juni möchten der Altenburger Geschichts- und Heimatverein und die Evangelische Kirchengemeinde die Linde vor dem Pfarrhaus in einen Nikolausbaum verwandeln. Das Vorbild dazu steht in Cadzand (790 Einwohner) an der holländischen Küste. Vor ihrer Kirche, der protestantischen Mariakerk, haben die Bürger dort einen mächtigen Laubbaum mit einem festen Seil umschnürt, an den die Menschen ihre kleinen und großen Wünsche, Danksagungen, Grüße und Gebete anbringen können. An einer Mauer hängt ein kleines Schränkchen, in dem Sperrholz-Plättchen aufgestapelt sind. Da kann man sich gegen Zahlung von einem Euro ein Plättchen herausnehmen und mit einem Text versehen - was immer einem auf dem Herzen liegt. Mit einem Drähtchen wird dann das Schildchen an dem Baumseil befestigt. Über die Jahre entstand so eine dicke Schicht an zum Teil bereits verwitterten Gebets-, Dankes- und Wunschplättchen. Norbert Speck will nun versuchen, diese Idee in die Tat umzusetzen. (Ich glaube, ich muss so eine Bittplättchen in den nächsten Tagen mal provisorisch anbringen. "Gutes Gelingen, lieber Norbert".) Und diese Bilder sollen ihm eine Vorstellung geben, was von ihm erwartet wird. Eine Probeplättchen hat er bereits. Und wenn er Hilfe braucht: BITTE MELDEN!!! Das gilt natürlich auch für die, die ihm helfen wollen. (Raimund Vollmer)




Dienstag, 11. April 2017

In der Neckargasse der 50er Jahre

... oder irre ich mich da? Euer Raimund.
Die junge Frau ist jedenfalls Lore Nonnenmacher, geborene Kaufmann, eine liebe Mitpatientin in meiner Herzsportgruppe.

Sonntag, 9. April 2017

Einmaliges Angebot: Mit Peter Nagel auf den Spuren von Sebastian Blau durch Rottenburg



Vorankündigung: Samstag, 6. Mai 2017
Sankt-Moritz-Kirche: Hier wurde "Sebastian Blau" getauft
Sein Stammlokal - davor sein Rezitator Peter Nagel:
Das Weinlokal Stanis steht uns am 6. Mai ab 16.30 Uhr exklusiv zur Verfügung für Vortrag und Vesper)
Der Kalkweiler Turm im Hintergrund gewährt einen grandiosen Überblick über die Stadt. Nicht jeder kann da hinauf. Wir dürfen dies gemeinsam mit Peter Nagel am 6. Mai 2017. 

Der Treffpunkt
 
Nein, da konnte Peter Nagel nicht "nein" sagen, als wir ihn fragten, ob er mit uns auf den Spuren des legendären "Sebastian Blau" durch seine Heimatstadt Rottenburg gehen würde. Am Samstag, 6. Mai 2017, ist es soweit. Der Altenburger Geschichts- und Heimatverein und die evangelische Kirchengemeinde Altenburg laden im Rahmen einer Sonderveranstaltung ihrer "Altenburger Abende" ein zu einer wirklich exklusiven Tour durch Rottenburg. Die Teilnahme ist kostenlos*. Allerdings ist eine Anmeldung bis zum 3. Mai 2017 erforderlich. (Die Zahl der Plätze ist auf max. 45 Personen begrenzt. Email an: raivollmer@aol.com
Wir bilden Fahrgemeinschaften. Treffpunkt ist der Parkplatz vor der Hofschule in Reutlingen-Altenburg.  Uhrzeit: 14.00 Uhr. Auch hier wäre es schön, wenn wir vorher Nachricht erhielten, wer mit eigenem PKW kommt und evt. Teilnehmer mitnehmen kann. In Rottenburg starten wir um 15.00 Uhr. Wer später dazu stoßen möchte: Um 16.30 Uhr treffen wir uns alle zu Vesper und Vortrag im Weinlokal Stanis, Steig 6.

Das Programm: 

AUF DEN SPUREN VON SEBASTIAN BLAU

Peter Nagel ist ein im Großraum Tübingen-Rottenburg sehr beliebter Rezitator der wunderschönen Gedichte von Sebastian Blau. Hinter diesem Pseudonym verbirgt sich Josef Eberle (1901-1986), der frühere Herausgeber der Stuttgarter Zeitung. Dessen schwäbischen Gedichte sind voller Witz und Charme, das Beste, was die Schwaben liefern können, wenn man - wie sie - alles kann außer Hochdeutsch. Peter Nagel führt uns durch die Stadt, zeigt uns unter anderem Rottenburg schönste Kirche. Das ist für ihn nicht der Dom, den wir auch besuchen werden, sondern die Sankt-Moritz-Kirche. Es ist das Gotteshaus, in dem Josef Eberle alias Sebastian Blau getauft wurde (nebenbei: Peter Nagel ebenso).
Starten werden wir um 15.00 Uhr im Parkhaus am Eugen-Bolz-Platz. wo wir übrigens auch kostenlos parken können. Hier gibt es im Parkhaus-Museum die römisch-antike Toilettenanlage, die beim Bau des Parkhauses entdeckt wurde. (Hier ist allerding ein Eintrittsgeld von 2,50 Euro, ab 10 Personen  2 Euro) erforderlich.) Den Schlusspunkt und exklusiven Höhepunkt der Führung ist ein Besuch des mittelalterlichen der Kalkweiler Turmes, von dem aus man einen Blick über die gesamte Stadt und auch die Justizvollzugsanstalt (JVA Rottenburg). Vom Kalkweiler Turm aus sind es nur wenige Schritte bis zum Weinlokal Stanis. Es war das Stammlokal von Josef Eberle. Hier treffen wir uns um 16.30 Uhr. Das Lokal wird extra für uns geöffnet. Wir sind also ganz unter uns, wenn es nicht nur eine Vesper dort gibt, sondern auch noch einen kernigen Sebastian-Blau-Vortrag von Peter Nagel. Ende der Veranstaltung um 19.00 Uhr. 
Dies ist eine Vorankündigung. Die Daten wurden mit Peter Nagel abgestimmt. Änderungen  vorbehalten. 
* kostenlos außer Eintrittsgeld von max. 2,50 Euro für Parkhaus-Museum (altrömische Toilettenanlage)
Im Namen der Veranstalter
Vorstand des Altenburger Geschichts- und Heimatverein 
Petra Hann-Bader, Raimund Vollmer

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Emails an: RaiVollmer@aol.com
Telefonische Zusage: 07121-67511 (ab Montag, 10. April)

Schriftlich: Raimund Vollmer, Rheinstraße 40,72768 Reutlingen

Aus den folgenden Zeilen die Sie betreffenden Angaben an uns senden oder weitergeben
Name, Straße, Ort
Meine Telefonnummer:
- Wir nehmen mit insgesamt __ Personen teil
- Wir kommen mit eigenem PKW und haben noch ___ Plätze frei
- Wir brauchen eine Mitfahrgelegenheit
- Wir nehmen an der Stadtführung und am Vortrag (Weinlokal Stanis) teil. (Komplettes Programm)
- Wir nehmen nur an der Stadtführung teil.
- Wir nehmen nur am Vortrag (Beginn 16.30 Uhr in Rottenburg, Staig 6, Weinlokal Stanis) teil.
Zusage sollte verbindlich sein. 

Montag, 3. April 2017

Feuerwehrübung

Die notwendigen Verhaltensregeln bei der Bergung eines verletzten Autofahrers standen im Mittelpunkt der heutigen Übung unserer Altenburger Feuerwehr. 
Die anschließende Manöverkritik fiel positiv aus.
Vielen Dank für so viel Engagement!










Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Sonntag, 2. April 2017

Herzliche Einladung zum




Schützenverein Altenburg 1923 e.V.

 Einladung zum Ostereierschießen für Jedermann

 Am Ostermontag, den 17.04.2017 veranstaltet der Schützenverein Altenburg sein traditionelles Ostereierschießen.

 Hierzu möchten wir alle Altenburger, sowie Bürgerinnen und Bürger aus den Nachbargemeinden recht herzlich einladen.

 Dieses Jahr gibt es Ostereier und Ü-Eier in den Disziplinen Kleinkaliber liegend aufgelegt und Luftgewehr stehend zu gewinnen.

 Festscheibe werden im Kleinkaliber liegend aufgelegt und Luftgewehr stehend freihändig ausgeschossen.

 Schießzeiten 10.00 –13.00 und 14.00 – 17.00

 Für Ihr leibliches Wohl ist natürlich bestens gesorgt.

 Auf zahlreichen Besuch freut sich Ihr Schützenverein Altenburg.


Altenburgs Unger Halde 2014

Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Samstag, 1. April 2017

EIL-NACHRICHT: DIE NEUE ORTSMITTE VON ALTENBURG STEHT!!!!



PINKELN IM GRÜNEN - das ist das neue Motto, unter dem der Bezirksgemeinderat von Altenburg jetzt einen wesentlichen Bestandteil der neuen Ortsmitte vorgestellt hat. Bei den Planungen für die neuen Gebäude, die am "Kap der letzten Hoffnung" (Volksmund für das einstige Werweyko-Grundstück) entstehen werden, hat man festgestellt, dass eine öffentliche Toilette vergessen worden ist. In einem Eilantrag hat nun die Stadt Reutlingen, bekannt für ihre kurzen Entscheidungswege, bewirkt, dass gestern abend ein Pissoir nach Berliner Vorbild errichtet wurde. Es war von einem Tieflader der Firma Vogel gebracht und samt Bodenbelag fachgerecht installiert worden. "Dieses wunderschöne, antike Dixi ist auch unser Auftakt für die Bauarbeiten, die hier bald beginnen werden", erklärte Bezirksbürgermeister Frank Hofacker, der als erster das Grün testete. Bei den Maibaum-Zeremonien am 30. April soll das Urinarium offiziell eingeweiht werden. Die Bürger sind begeistert: "Diese Einrichtung ist ein wesentliches Beispiel für die Innovations- und Strahlkraft der Stadt", meinte einer der Bürger, der gemeinsam mit anderen die Widerstandsfähigkeit der Rinnen testeten. "Fünf Altenburger können hier problemlos gleichzeitig ihr Wasser abschlagen", heißt es in einer Pressemeldung der Stadt.
Die Wasserspülung erfolgt langfristig über den Mahdenbach, dessen  Verdolung zu diesem Zweck angebohrt und nach neuesten Erkenntnissen der Pissenschaft geleitet werden soll. "Science Pipi" soll der Name des grünen Gebildes sein.

Bildertanz-Quelle: Uri Narium