Montag, 31. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 51)


Altenburg 1955: Bei den Festumzügen zeigten nicnht nur die Vereine, was sie drauf hatten, sondern vor allem die Mütter und Kinder.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Norbert Speck
Die Altenburger Vereine
Männergesangverein Altenburg 1905 e.V. (7)
Im Jahre 1958 wurde dann das Sieben-Schwaben-Fest ausgerichtet. Sieben benachbarte Gesangvereine, darunter der Altenburger Männergesangverein, hatten sich 1949 zu einer großen Chorgemeinschaft zusammengetan. Das Fest ist seitdem fester Bestandteil im Festkalender. Doch an diesem 12. Juli 1958 regnete es in Strömen. Der Festzug fiel ins Wasser.
Im Juni 1960 folgte auf dem Dirigentenposten ein Wechsel von Walter Beck zu Martin Kuhn, der dem Verein bis heute (1990) als musikalischer Leiter vorsteht.
Am 1. März 1969 legte Vorstand Wilhelm Walz aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder und wurde zum Ehrenvorstand ernannt. Neuer Vorstand wurde Richard Mayer, dem im Februar 1985 Manfred Hack folgte.

Sonntag, 30. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 50)




Bilder vom Umzug 1955, zu dem rund 3000 Besucher kamen. Anlass war das 50jährige Bestehgen der MGV.
Bildertanz-Quelle: Norbert Speck
Die Altenburger Vereine
Männergesangverein Altenburg 1905 e.V. (6)

Samstag, 29. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 49)




50 Jahre MGV 1955: Bilder vom Umzug - Erinnerung an "Altinburg"
Bildertanz-Quelle: Sammlung Familie Werner
Die Altenburger Vereine
Männergesangverein Altenburg 1905 e.V. (5)
Zum 50. Jubiläum wurde ein Heimattag mit Kinderfest gefeiert. 29 Gastvereine, ein Festzug mit 1000 Sängern und Sängerinnen durchquerte den Ort bis zum Festplatz. Der Chronist vermerkt, es wimmelte nur so von Menschen, so 3000 Schaulistige, ein Vielfaches der damaligen Einwohnerzahl Altenburgs, dürften es gewesen sein.

Donnerstag, 27. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 48)


Auch beim ersten Bildertanz im November 2004 war der Gesangverein dabei - und sang zum ersten (und leider auch zum letzten) Mal die neue Nationalhymne von Altenburg, was bis heute auch so manches Mitglied bedauert. Komponiert und dirigiert wurde die Hymne von Vittorio Albano.
Bildertanz-Quelle: Udo Strehl
Die Altenburger Vereine
Männergesangverein Altenburg 1905 e.V. (4)
So wie das Leben in den Nachkriegsjahren langsam wieder erblühte, so nbahm auch die Palette der Aktivitäten im Verein wieder zu. Stolze 52 Sänger begleiteten am 10. November 1949 die Einweihung der neuen Neckarbrücke. Auch bei anderen Anlässen wie der Kirchenerweiterung, der Schulhauseinweihung am 2. Februar 1952 und der Kindergarteneinweihung am 1. Februar 1969 hat sich der Verein mit Liedvorträgen beteiligt. Im Schulhausneubau wird seither im Musikzimmer wöchentlich einmal geprobt.

Mittwoch, 26. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 47)


Bei der Einweihung der Hofschule 1952: Ein Ständchen für Bauherrn, Lehrer und Schüler
Bildertanz-Quelle: Rathaus Altenburg
Die Altenburger Vereine
Männergesangverein Altenburg 1905 e.V. (3)
Der Verein trat 1935 dem Schwäbischen Sängerbund bei.
Ab Herbst 1936 konnte Lehrer Gottfried Barth als Dirigent gewonnen werden. Nach 30jähriger Vorstandschaft legte im Herbst 1936 Wilhelm Welsch sein Amt nieder. Hermann Thumm übernahm als Vorstand die Vereinsleitung. Am 11. September 1944 verstarb der langjährige Vorstand und Ehrenvorstand Wilhelm Welsch. Mit Kriegsbeginn 1939 nahm das Vereinsleben von Jahr zu Jahr ab.
Gegen Ende des Jahres 1948 wurde auch in Altenburg der Ruf nach der Wiederbelebung des Gesangsvereins laut. Wilhelm Walz und Georg Rist wurden in der Gründungsversammlung am 16, Juli 1949 im Gasthaus Löwen als Vorstände gewählt. Lehrer Walter Beck aus Rommelsbach wurde Dirigent. Ein Tafelklavier sorgte in den Neuanfängen für den sicheren Ton.

Bei der Fahnenweihe 1910: Zwar zeigten wir schon gestern ein Bild dazu- nur nicht mit der Überschrift "GESANG-S-VEREIN", wie wir es in einer anderen Version fanden. Immerhin war Ihr Mister Bildertanz mit einem Hosenspanner bestraft worden, weil er Gesangsverein statt Gesangverein geschrieben hatte. Aber der Verein wusste es auch nicht besser, lieber Rudolf Thumm. Und das Bild, das als Beweis dient, ließ sich beim besten Willen nicht runterladen - aus Angst vor dem Hosenspanner.

Dienstag, 25. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 46)


Bei der Fahnenweihe 1910
Bildertanz-Quelle: Annemarie Kurtz
Die Altenburger Vereine
Männergesangverein Altenburg 1905 e.V. (2)
Zum Vorstand wurde Löwenwirt Karl Trost gewählt. Dirigent war der Lehrer Wagner. Am 29. November 1907 wurde Wilhelm Welsch zum Vorstand gewählt. Als Chorleiter wurde in der Folge nach dem Tode von Dirigent Wagner am 13. Januar 1912 Lehrer Kohler, Lehrer Starzmann aus Degerschlacht, Lehrer Finkbeiner und Lehrer Münzinger, beide aus Pliezhausen, Lehrer Almendinger, Hauptlehrer Lallatin, Otto Decker, Gotthold Haug, Lehrer Seybold, Lehrer Goldsohn, Lehrer Böhringer und Lehrer Leibfried gewonnen.
Das 25. Jubiläum, das der Verein am 11. Mai 1930 feierte, mußte wegen Dauerregen in den Gaststätten Löwen und Adler gefeiert werden. Im Jahre 1932 stand man wieder vor der Aufgabe, einen neuen Dirigenten zu finden. Da man wegen der Inflation keinen Auswärtigen bezahlen konnte, übernahm die Dirigentenaufgabe Gottlob Walz.

Montag, 24. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 45)


Der erste Erste Vorsitzend: Karl Trost (1905-1906) und sein Nachfolger Wilhelm Welsch, der bis 1936 den Verein leitete
Bildertanz-Quelle: MGV
Die Altenburger Vereine
Männergesangverein Altenburg 1905 e.V. (1)
»Der älteste Verein, der Männergesangverein Altenburg 1905 e.V. wurde am 3. September 1905 im ehemaligen Gasthaus zum Löwen, dem heutigen Haus von Zimmermeister Richard Gehr in der Donaustraße gegründet. Gründungsmitglieder waren Karl Bihrer, Karl Walz, Karl Trost, Jakob Kümmerle, Wilhelm Thumm, Gottlob Neuscheler, Eugen Rist, Gottlob Reebig, Christian Rist, Wilhelm Müllerschön, Jakob Mayer, Alfred Löffler, Ludwig Mayer, Karl Eben, Gottlob Mayer, Georg Rist.«

Sonntag, 23. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 44)


Jubiläumszug des Gesangvereins 1955 - Am Pfarrhaus vorbei
Bildertanz-Quelle: Richard Walker
Die Altenburger Vereine
Das kulturelle Leben eines Dorfes wird nicht zuletzt von seinen Vereinen geprägt. Sie sind oft Träger der Tradition, sind dann Mittler zwischen Gegenwart und Geschichte. Auch in Altenburg haben sich engagierte Bürger zur Gründung von Vereinen zusammengeschlossen.
Darüber berichten wir in den nächsten Tagen aus der 1990 vorgelegten Dorfchronik.

Samstag, 22. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 43)


Kameradschaft ist wichtig in einer Organisation, in der im Notfall der eine sein Leben dem anderen anvertrauen muss.
Bildertanz-Quelle: Feuerwehr Altenburg

Die Freiwillige Feuerwehr
in Altenburg
Hierfür stehen der Feuerwehrabteilung Altenburg ein Löschfahrzeug LF 8, ein Schlauchanhänger mit 350 Meter Schläuchen zur Wasserbeförderung, ein Anhänger mit Schlauchboot und Außenbordmotor für Einsätze auf dem Neckar und den Baggerseen, eine tragbar Feuerlöschpumpe TS 8/8, ein Gerätebrett mit verschiedenen Aggregaten zur technischen Hilfeleistung, Ölsperren zum Einbau im Neckar. Kanal und Baggersee und Ölbindemittel zur Verfügung. Durchlaufende Fortbildung und zweimal monatliche Übungsdienste wird der optimale Einsatz der technischen Geräte im Ernstfall zum Schutze der Einwohnerschaft Altenburgs gewährleistet. Diesem Schutze dient auch die ständige Erneuerung der technischen Geräte sowie der beschlossene Umbau der Feuerwehrräume im Rathaus und die Beschaffung eines leistungsfähigen modernen Löschfahrzeugs noch im Jahre 1990.
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Freitag, 21. August 2009

Auf zum Erntedank 1990


Die Kindergartenkinder - noch ist es nicht so weit. Aber geerntet wird schon mehr und mehr.
Bildertanz-Quelle: Gabriele Eichel (Sammlung)

Altenburg von oben: Anflug aus Richtung Oferdingen...


... sehen Sie unter sich zuerst das Baugebiet Unger Halde.
Bildertanz-Quelle: Heinz Wezel

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 42)


Die Freiwillige Feuerwehr Altenburgs in den achtziger Jahren
Bildertanz-Quelle: Sammlung Helmut Thumm

Die Freiwillige Feuerwehr
in Altenburg

»Sein Nachfolger auf dem Kommandantenposten wurde von 1955 bis 1985 Helmut Thumm. Das war die Ära der großen Veränderungen bei der Feuerwehr Altenburg. 1962 wurde das erste Feuerwehrauto beschafft.1963 zog die Feuerwehr in die großzügigen Feuerwehrräume im Untergeschoß des neuen Rathauses Im Hof ein. 1969 wurde das zweite, größere Löschfahrzeug LF 8 angeschafft. Dann wurde als Folge der Eingliederung der selbständigen Gemeinde Altenburg in die Stadt Reutlingen zum 1. Januar 1972 die Freiwillige Feuerwehr Altenburg als Abteilung in die Freiwillige Feuerwehr Reutlingen eingegliedert.
Unter der Leitung von Abteilungskommandant Peter Walz leisten heute 17 aktive Feuerwehrmännenr, zwei Mitglieder der Altersabteilung, acht Ehrenmitglieder und erfreulicherweise als Nachwuchs vier Jugendliche freiwillig und neben ihrer beruflichen Tätigkeit Hilfe bei Feuer, Hochwasser und anderen Schadensereignissen für ihre Mitbürger in Altenburg und darüber hinaus - als eine von 13 Abteilungen der Gesamtfeuerwehr Reutlingen - auch in anderen Stadtteilen.«

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Donnerstag, 20. August 2009

Jetzt steht das Bild aber richtig, Michael!

Sind dies die Anfänge des Mayer-Sees?


Das fragt sich jemand, der über die Altenburger Seenplatte ohnehin immer nur staunen kann. Aber die echten Altenburger, die keine Reingeschmeckten sind, wissen hier sicherlich viel, viel mehr.
Bildertanz-Quelle: Rathaus Altenburg

Als die Braut wieder Weiß trug...


... und nicht - wie damals üblich - in Schwarz gehüllt war, entstand dieses Foto, das uns Annemarie Kurtz zur Verfügung stellte. Nun wollen wir natürlich wissen, welche Familie das ist? Kann jemand helfen? Email an: bildertanz@aol.com
Bildertanz-Quelle: Annemarie Kurtz

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 41)


Altenburger Löschzug im Einsatz: 1958 - alles freiwillig.
Bildertanz-Quelle: Helmut Thumm

Die Freiwillige Feuerwehr
in Altenburg

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr,
Alle für einen, einer für Alle

»Nach diesem Feuerwehrwahlspruch haben auch in Altenburg seit 1811 Bürger Feuerschutz in organisierter Form geleistet. Zwei gut erhaltene Fahnen aus dieser Zeit belegen dies. Der Kauf einer Feuerwehrspritze 1808 beim Reutlinger Glockengießermeister Kurz für die Kommunen Oferdingen, Rommelsbach und Altenburg ist urkundlich belegt. Die Fredwillige Feuerwehr als Ablösung der Pflichtfeuerwehr wurde 1936 gegründet. Ebenfalls 1936 wurde der bis 1969 eingesetzte Tragkraftspritzenanhänger beschafft, der viele Jahre von einer landwirtschaftlichen Zugmaschine zum Einsatzort gezogen werden mußte. Die Einweigung des Spritzenmagazins in der heutigen Donaustraße erfolgte 1937. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Freiwillige Feuerwehr 1949 in Altenburg neu gegründet. Zum Kommandanten wurde Wilhelm Walz gewählt.«
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Mittwoch, 19. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 40) Straßenbahn


Letzte Fahrt der Grünen am Weltuntergangstag: 30. Mai1970 - Ziel: Friedhof
Bildertanz-Quelle: Norbert Speck, Altenburg
Der wirtschaftliche Umbruch
nach der Jahrhundertwende

Das Ende des beliebten Nahverkehrsmittel wurde mit dem Verkehrsgutachten von Prof. Lambert von dcer Technischen Hochschule Stuttgart eingeläutet. Der Gemeinderat der Stadt Stuttgart beschloß am 19. März 1969 die Stillegung der Straßenbahnlinie 3 nach Altenburg und damit die Umstellung auf Busbetrieb.
Am 30. Mai 1970 war es dann soweit. Mit der Aufschrift "Letzte Fahrt" und das Zielband auf "Friedhof" gestellt, fuhr der Triebwagen Nr. 21 zum letzten Mal von Altenburg nach Reutlingen.
Heute wird der Stadtteil Altenburg im öffentlichen Nahverkehr durch die Buslinien 3 und 9 der Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft (RSV) mit der Kernstadt verbunden.
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Dienstag, 18. August 2009

Ein Bild fragt mehr als 1000 Antworten...


... so wird es einem beim Beztrachten dieses Fotos zumute. Natürlich: Wer sind die Menschen auf dem Wagen? Wo befindet sich die Kutschfahrt gerade? Warum tragen die Herren Zylinder? Was ist der Anlass dieser Fahrt? Und wann war sie überhaupt? Schon ist man bei den Details: War das nun ein Ein- oder ein Zweispänner? Wie nennt sich diese Art von Pferdewagen? Warum sitzt der Kutscher rechts? Herrschte damals eigentlich Linksverkehr? Wem gehört das Gebäude im Hintergrund... Und je mehr Antworten man bekäme, desto mehr Fragen würden sich stellen. Plörtlich tun sich Weltgeschichten auf. Hinter jeder einzelnen Person. Heinrich Heine meinte einmal: "Unter jedem Grabstein liegt eine Weltgeschichte." Man könnte sagen. Hinter manchem Bild auch - dies gehört dazu.
Bildertanz-Quelle: Annemarie Kurtz

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 39)


Einweihung am 1. August 1928 - im vergangenen Jahr erinnerte sich niemand offziell daran, dass die Linie 3 2008 ihren 80. Geburtstag hätte feiern können. Aber sie gehörte nunmal der Stadt Reutlingen, wie die Chronik unten belegt. Die Altenburger hatten da ebenso wenig mitzuentscheiden, sondern wie die Rommelsbacher oder Oferdinger damals. Viele behaupten ja, dass sich dies auch nach der Eingemeindung kaum geändert hat.
Bildertanz-Quelle: Rathaus
Der wirtschaftliche Umbruch
nach der Jahrhundertwende

»Nach Verhandlungen zwischen Vertretern der betreffenden Vorortgemeinden und Vertretern des Gemeinderates Reutlingen hat dieser dann am 9. Juli 1926 beschlossen, eine Straßenbahn Reutlingen - Rommelsbach - Oferdingen - Altenburg mit einem Betriebshof in Oferdingen auf Kosten der Stadt Reutlingen zu bauen. Die Gesamtkosten der Bahn einschließlich Grunderwerb und Umbau der Gemeindestraßen wurden auf 1.120.000,. Mark veranschlagt. Nach der Baugenehmigung am 2. September 1927 wurde im Frühjahr 1928 mit dem Streckenbau begonen. Arbeitskräfte waren damals genug vorhanden, und so konnte schon Anfang Juli 1928 die Vollendung der gesamten Strecke Reurlingen-Altenburg gemeldet werden. Nach eonmgehender Prüfung der Anlage wurde als Tag der Betriebseröffnung der 1. August 1928 bestimmt. Der Betrieb der Bahn, die in ihrer Anlage genau 728.813,66 Mark gekostet hatte, lief von Anfang an so gut, daß im Januar 1929 zu der Erstausrüstung von vier Triebwagen und fünf Beiwagen noch ein Triebwagen und ein Beiwagen zusätzlich angeschafft werden mußten. 1945 wurde durch Bombenangriffe auch die Straßenbahn stark in Mitleidenschaft gezogen. Wohl konnten die Fahrzeuge durch die außerhalb der Stadt gelegenen Betriebshöfe vor Schaden bewahrt bleiben, jedoch wurde der Gleisbau Unter den Linden beschädigt. Ab Mai 1945 konnte der Straßenbahnbetrieb nach Altenburg wieder aufgenommen werden.«
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Montag, 17. August 2009

Der König von Altenburg: Hans Weimar 1976 ...


... damals war er seit acht Jahren Vorstand des TSV (über dessen Geschichte wir im Rahmen der Altenburger Chronik noch berichten werden). Vor allem aber war er als Architekt der König. Sein Erstlingswerk ist die Hofschule, deren Pläne er noch als Student entwarf.
Bildertanz-Quelle: Familie Reinking

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 38)


Der wirtschaftliche Umbruch
nach der Jahrhundertwende

»Es war im Jahre 1919, als der Reutlinger Gemeinderat den Vorschlag machte, die Vorarbeiten für eine elektrische Straßenbahn Reutlingen-Pliezhausen einzuleiten. Die Planung für den Konzessionsantrag 1919 sah vor, eine Vorortstraßenbahn vom Karlsplatz in Reutlingen aus über die Straße Unter den Linden und über die Rommelsbacher Straße hinaus durch Rommelsbach bis Oferdingen zu bauen. Unterhalb des Dietweges nach links sollte zusätzlich eine Bahn nach Degerschlacht und Sickenhausen abzweigen. Nach der Neuordnung des Deutschen Reiches und des Übergangs der Württembergischen Staatsbahnen auf die Reichsbahn 1920 konnte man sich über die Erteilung einer Konzessionierung nicht einigen.«

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Kurzfilm: Blick auf Altenburg 1987


Blick von der Moselstraße aus - etwa auf Höhe des Wasserreservoirs Ecke Rheinstraße. Ein kleiner Schnappschuss. Viel scheint sich in den vergangenen 22 Jahren nicht geändert zu haben. Aber wir alle wissen, dass dem nicht so ist. Ein Sekundenfilm, nichts besonderes.

Sonntag, 16. August 2009

Kurzfilm: Fasching 1987


Im Evangelischen Kindergarten wurde dieser kleine Schappschuss 1987 aufgenommen. Vielleicht erkennen Sie hier Gerd Andress, Oliver Refle, "Chrissie" Dobler, Johanna Wandel, Claudia Kurtz und Julia Vollmer. Und natürlich "Eichi". Nichts besonderes, einfach nur so - der Film zum Sonntag.

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 37)


Nein, das ist nicht die Lokomotive jener ursprünglich geplanten Vorortbahn, die das Neckarvorland mit der Metropole Reutlingen verbinden sollte. Diese Lok war im Einsatz bei den Kanalarbeiten rund um den Bau des Kraftwerks von Emil Adolff (1928).
Bildertanz-Quelle: Sammlung Gerhard Fingerle
Der wirtschaftliche Umbruch
nach der Jahrhundertwende

»Mit zunehmender Industrialisierung suchten immer mehr Einwohner Altenburgs Arbeit in Rommelsbach und Reutlingen. Dies wurde ab 1. August 1928 mit der Straßenbahnlinie Altenburg-Reutlingen wesentlich vereinfacht. Ursprünglich sollte das Neckarvorland durch eine Normalspurbahn von Reutlingen an den Neckar über Pliezhausen nach Dettenhausen verkehrstechnisch erschlossen werden, da die im Einzugsbereich dieser Bahnlinie wohnende Bevölkerung ausschließlich nach Reutlingen hin tendierte. Der Erste Weltkrieg und seine wirtschaftlichen Folgen brachten dieses Projekt jedich zum Erliegen.«

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Samstag, 15. August 2009

Übrigens: Die Neugründung der Freiwilligen Feuerwehr jährt sich zum 60. Mal...


... wie man der Dorfchronik entnehmen kann. Ursprünglich 1936 gegründet, wurde sie 1949 . wohl im Zuge der Rückkehr Altenburgs in die Selbständigkeit - noch einmal aus der Taufe gehoben. Deshalb heute noch diese Fotos von einer Verband-Übung 2004. Wir sehen links Tobias Metzger und rechts Achim Schäfer.
Bildertanz-Quelle: Freiwillige Feuerwehr

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 36)


Baggern am Neckar 1932: Magere Kiesausbeute
Bildertanz-Quelle: Sammlung Gerhard Fingerle

Der wirtschaftliche Umbruch
nach der Jahrhundertwende

»Denn dadurch wurde weniger Kies angeschwemmt und die Kiesausbeute konnte nicht mehr rentabel betrieben werden. Die Firma Weimar begann deshalb 1933 mit der Kiesausbeute im Gewann Steingrüble in der Neckaraue Richtung Pliezhausen. Anstelle der Wiesen entstand der heutige Weimarsee. Richtung Kirchentellinsfurt füllte sich durch Kiesausbeute ein weiterer Baggersee, der Mayersee.«

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Freitag, 14. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 35)


Altenburger Steinbruch - Bildertanz-Quelle: Friedrich Fingerle

Der wirtschaftliche Umbruch
nach der Jahrhundertwende

»Daneben wurde in den Stubensandsteinbrüchen um Altenburg herum Mühlsteine, Mostwalzensteine und im Steinbruch Wengert beim heutigen Schützenhaus Treppenstufen für das Ulmer Münster gehauen. Auch die Kiesge
winnung im Neckar gab ein Zubrot. 1926 wurde das erste Baggerwerk bei der Neckarbrücke in Betrieb genommen. Die Firma Emil Adolff aus Reutlingen erstellte in den Jahren 1926 bis 1928 das Kraftwerk mit Kanal. Aufgrund des Kanalbaus sank der Wasserpegel des Neckars. Das hatte Folgen.«


Der Kiesbagger - nach dem Hochwasser von 1927
Bildertanz-Quelle: Friedrich Fingerle

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Donnerstag, 13. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 34)


Altenburg aus der Luft 2003: Der letzte Vollerwerbs-Landwirt ist Erich Diebold
Bildertanz-Quelle: Diebold

Der wirtschaftliche Umbruch
nach der
Jahrhundertwende
»Um die Jahrhundertwende lebten die 390 Einwohner Altenburgs auf dem 261 Hektar umfassenden Gemeindegebiet im wesentlichen von der Landwirtschaft
. Heute gibt es neben einigen in der Zahl ständig zurückgehenden Nebenerwerbslandwirten nur noch einen Vollerwerbslandwirt in Altenburg. Auch von den ehemals großen bewaldeten Gemeindegebieten Ungerhalde (bis 1874), Kreuzhalde (1887) und der Exklave im Schönbuch über dem Neckar ist nur noch letzteres im Distrikt Dürreberg als fortwirtschaftlich bedeutend erhalten geblieben.«


Altenburg aus der Luft 2003: Was heute im unteren Teil dieses Fotos Ackerland, Streuobstwiesen oder Baugebiet ist, war bis 1874 noch Wald - die Unger Halde.
Bildertanz-Foto: Diebold
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Mittwoch, 12. August 2009

Straßenbahn: Nächster Halt Altenburg...


... war für die Linie 3, wenn sie in Oferdingen am Depot vorbeifuhr. Dann begann der schönste Teil der Strecke, sagen Zeitzeugen. Aber wir haben keine Fotos davon. Wer kann da aushelfen?
Bildertanz-Foto: Eberhard Hohloch

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 33)


... wurde am 2. Juni 1978 eingeweiht, seitdem führen alle weitergehende Schulen zum BZN.

Die Schule in Altenburg
»Mit Erlaß des Evangelischen Oberschulrates Stuttgart vom 19. Dezember 1927 wurde in der Volksschule Altenburg ab 1933/34 das achte Schuljahr eingeführt. Als Folge der Schulreform 1966 wurden die vier Oberklassen mit den
Oberklassen der benachbarten Volksschulen zusammengelegt. So wurden die Klassen 5 und 6 in den Schulen Degerschlacht und Sickenhausen, die Klassen 7 und 8 sowie die neu eingerichtete 9. Klasse jedoch in der Schule Rommelsbach als Hauptschule eingerichtet. Diese Hauptschule des Nachbarschulverbandes Rommelsbach, die auch für Altenburg zuständig war, zog 1977 schließlich in die neu geschaffenen Räume im Bildungszentrum Nord auf der Höhe zwischen Rommelsbach, Altenburg und Oferdingen ein. Auch die Realschule und das Gymnasium befinden sich seit Juni 1978 in diesem Schulkomplex.

Bildertanz-Foto: Diebold (Luftaufnahme von 2003)

Die
vier Unterklassen jedoch verblieben ab 1966 als Grundschule in der Hofschule Altenburg, deren Bestand aber laut Schulentwicklungsplan 1973 wegen zu geringer Schülerzahlen ernstlich gefährdet war. Nur im Hinblick auf die geplanten Neubaugebiete - als Folge der Eingliederung in die Stadt Reutlingen - war die Schulverwaltung bereit, die Schule Altenburg als Beobachtungsfall zu erhalten. Mit Erfolg. Heute sind die Schulpolitiker von der Auflösung kleiner Grundschulen wieder abgerückt.«

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Dienstag, 11. August 2009

Ziemlich schnuppe: Ganz so klar ...,


... wie der Himmel vergangene Woche über dem Jadebusen am Wilhelmshavener Südstrand war, wird er wohl in den nächsten Nächten über Altenburg nicht werden. Vielleicht können wir aber trotzdem einen Eindruck von einem angekündigten "feurigen Himmelsschauspiel" bekommen. Bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde soll's geben, vor allem zwischen 22:00 und 04:00 Uhr, besonders in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag.
Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 32)


Lehrerin Hannelore Korger 2004
Bildertanz-Foto: Tanja Wack

Die Schule in Altenburg
Vor dem Schülermangel mußte Altenburg auch einen Lehrermangel überstehen, »Nach dem Tode von Schulleiter Ernst Kaupp 1969 mußten Hanneliese Maier aus Altenburg und Oberlehrer i.R. Walter Beck aus Rommelsbach für den Unterricht einspringen.
Die Schulleitung übernahm schließlich Lehrerin Brigitte Lindner. Ihr folgten dann in der Schulleitung Otto Schaude von 1970 bis 1976, Hannelore Korger von 1976 bis 1981 und Wolfgang Schwenk von 1981 bis 1986. Seit 1986 ist Angela Wölke die Leiterin der einzügigen Grundschule Altenburg. Heute werden dort 70 Schülerinnen und Schüler in vier Klassen von fünf Lehrkräften in fünf Klassenzimern unterrichtet.«
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Montag, 10. August 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 31)


Bildertanz-Foto: Friedrich Fingerle
Die Schule in Altenburg
»Erst mit der Erfindung der Buchdruckerkunst durch Johannes Gutenberg war es möglich, Wissen auf breiter Basis an die nachfolgende Generation weiterzugeben. Bildung entstand in den Jahrhunderten zuvor außerhalb der Klostermauern bei Bauern und Bürgern duch Miterleben und Erzählen. Doch als mit dem Buchdruck auch die Schrift allmählich für jedermann zugänglich wurde, erfuhren Fähigkeiten wie Lesen und Schreiben wachsende Bedeutung. Der Schulbetrieb setzte ein.
Geregelter Schulunterricht dürfte in Altenburg wie in den benachbarten Orten nachgewiesen, erst nach der Reformation im 16. Jahrhundert eingeführt worden sein. Unterrichtet wurde stundenweise, vor allem an Sonn- und Feiertagen. Die Entlohnung des Lehrers bestand neben Geld aus Naturalien wie Holz, Getreide, Fleisch und war nicht üppig. In den Visitationsakten nach dem Dreißigjährigen Krieg ist erwähnt, dass der Lehrer in Altenburg "drohte fahrlässig" zu werden, "weilen man ihm sein Schulgelt wegen Armuth nicht hatt gedeihen lassen."
Archivarisch nachgewiesen ist die Errichtung eines Schulhauses an der Ecke Lech- und Donaustraße im Jahre 1869 und die Erweiterung desselben 1913. Heute befindet sich in diesem Gebäude die Flaschnerwerkstatt von Rudolf Thumm. Nach verschiedenen Lehrkräften war ab April 1926 Friedrich Fingerle Lehrer an der Volksschule und unterrichtete während des Zweiten Weltkrieges bis zu 93 Kinder in einem einzigen, 52 Sitzplätze umfassenden Schulsaal. Ab 1946 wurde dann als zweite Lehrkraft Marianne Schütz eingestellt. Im Schulsaal wurde abwechselnd die Ober- und Unterklassen unterrichtet. Zusätzlich unterrichtete man bis zur Fertigstellung der neuen Hofschule im Jahre 1952 im ehemaligen Gasthaus Löwen, das heutige Anwesen von Zimmermeister Richard Gehr in der Donaustraße.
Nachdem sich Lehrer Fingerle zur Ruhe setzte, kam 1950 Ernst Kaupp als Schulleiter nach Altenburg.«
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