Dienstag, 30. Juni 2009

Die Zehntscheuer, die dem Kindergarten weichen musste...


... und das war eigentlich schade. "Heute würde man die Scheune nicht mehr abreißen", heißt es unisono, wenn man Altenburger fragt, die sich noch sehr gut an das alte Gemäuer erinnern können. Auf jeden Fall - wenn sich unsere Chronik nicht irrt - begann hier im Frühjahr 1969 der Bau des evangelischen Kindergartens, der 2010 vier Jahrzehnte alt sein dürfte. Die Kinder von damals sind längst Eltern von Kindern, die auch schon dem Kindergartenalter entwachsen sind.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Ingrid Walz

Ortschaftsrat: Konstituierende Sitzung am 22. Juli um 20.00 Uhr im Rathaus

Dies teilte uns jetzt das Rathaus telefonisch vorab mit. Traditionell trat das Ortsparlament immer erst nach den Sommerferien zu der konstituierenden Versammlung zusammen. Jetzt wurde diese Sitzung vorgezogen.
Kommentar: Gute Entscheidung.

Sonntag, 28. Juni 2009

Nächstes Wochenende: Dorfhockete in Altenburg...


... bei der die Rote genau so präsent sein wird wie vor 70 Jahren auf diesem Foto aus der Sammlung von Gerhard Fingerle.
Bildertanz-Foto: Friedrich Fingerle

Samstag, 27. Juni 2009

Ausgrabungen in Altenburg: Als die Römer wir gefunden...


... da war das vor bald 20 Jahren. Die Reste eines römischen Gutshofs fand man damals hier.
Und wenn man im Internet danach recherchiert, findet man bei Google nicht vielmehr als diesen EINTRAG. Aber googelt man weiter, dann findet man eine Einladung der Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichte in Württemberg und Hohenzollern e.V zu einer Exkursion nach Altenburg am Tag des Denkmals, am 9. September. Es seien noch Plätze frei heißt es. Leider stammt diese Einladung aus dem Jahr 2001.
Schon vor der Entdceckung der Römer hatten Forscher dort, wo heute der Friedhof ist, eine alte Burg vermutet. 1,3 Hektar Innenfläche soll sie gehabt haben - und mächtige Mauern (bis zu 3,5 Meter). 1070 wurde sie abgerissen. Ihr Eigentümer war Graf Werner von Achalm. Erhalten ist von dieser Burg: "Nichts", das sagt jedenfalls das elektronische Burgeninventar.
Bildertanz-Quelle: Rolf Pietzner

Freitag, 26. Juni 2009

Altenburg 1919: Alle Schüler und ihre Namen...



... hat Ingeborg Gehr aufgeschrieben. Viel Spaß beim Entdecken von Vorfahren wünscht allen alteingesessenen Altenburgern Ihr Bildertanz-Team.
Bildertanz-Quelle: Ingeborg Gehr

Wenn Sie mehr über die berühmte "Reederei" wissen wollen...

... die dereinst von Rommelsbach nach Altenburg an den Neckarstrand zog, dann empfehlen wir Ihnen einen Besuch nach Rommelsbach. Dieter Vogels Neffe, Frank Wagner, zeigt hier und heute wunderbare Aufnahmen von den Kieswaschschiffen, die früher dort gebaut wurden, wo heute Andreas Sulz seine Tankstelle hat (da wo heute in der Kniebisstraße die Waschanlage steht).

Donnerstag, 25. Juni 2009

Altenburgs erster Posaunenchor ist das...


... und das gilt als sicher. Wer aber sind die Herren auf dem Foto, und von wann ist das Bild? Das sind die Fragen, die ihrer Antwort harren - IHRER Antwort. Dieter Reinking gab derweil schon einen Tipp: Seiner Meinung nach wurde der Posaunenchor um 1951 gegründet.
Bildertanz-Quelle: Friedrich Fingerle

Mittwoch, 24. Juni 2009

Der Neckar und die Kinder...


... dazu könnten die Altenburger ganze Bücher mit Erlebnissen füllen. Die beiden Jungen, die ja wohl auch nicht gerade trockenen Fußes zu dem Brückenpfeiler gekommen sind, gehören bestimmt auch zu denjenigen, die hier das Schwimmen gelernt haben.
Wer kann uns Geschichten vom Sommer am Neckar erzählen. Per email: bildertanz@aol.com
Bildertanz-Quelle: Rathaus

Dienstag, 23. Juni 2009

Altenburg: Die Neckarbrücke vor siebzig Jahren...


... oder noch älter? Im Vordergrund sehen wir - vermutlich - Gottlob Walz, der da mit seiner Mundharmonika von der Tellerhecke herab das Neckartal erfreut.
Bildertanz-Foto: Sammlung Ingrid Walz

Montag, 22. Juni 2009

Sonntag, 21. Juni 2009

Impressionen vom Gemeindefest




Leider konnten Ihre Altenburg-Blogger das Gemeindefest erst ab 15:30 Uhr dokumentieren. Es scheint aber gut besucht gewesen zu sein. Hoffentlich war es auch ein Erfolg für das "Kirchenrenovierungskässle".
Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Die alte Ortsdurchfahrt


Bildertanz-Foto: Sammlung Annemarie Kurtz

Samstag, 20. Juni 2009

Sonntag ist Gemeindefest...

... rund um die Nikolauskirche. Nicht vergessen. Wir vom Bildertanz wollen da ein wenig filmen und fotografieren.

Als in Altenburg noch alles dicht beieinander lag...


... da herrschten noch die sechziger Jahre. Mit der Eingemeindung zu Beginn der 70er Dekade kam eine neue Ortsdurchfahrt, und das Dorf wurde auseinander gerissen. Seitdem sucht das Dörflein seinen "neuen" Ortskern.
Bildertanz-Quelle: Rathaus

Freitag, 19. Juni 2009

Altenburg 1930: Fingerles bei der Gartenarbeit


Als Selbstversorgung irgendwie noch ein Thema war - und Gärten nicht der Schönheit dienten, sondern der Ernährung. Heute verrottet das Obst oftmals auf den Streuobstwiesen, weil sich niemand mehr findet, der sich die Arbeit macht.
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

Donnerstag, 18. Juni 2009

Letter from America to Altenburg...

Hello Raimund;
Thank you very much for your reply to my e-mail. It is interesting, and sad, how widespread this idea of "Heraus mit dem Alten - Herein mit dem Neuen !" is these days.
I thought for sure that this idea had been put to rest in Deutschland; but I was wrong.
About three years ago I spend a few days in Tuebingen. Going through the Altstadt, I was amazed how many old buildings had been restored, or were in the process of being restored. Apparently, this thought of restoring the old buildings never caught on in the smaller communities. And it is a shame that "Progress" in many cases still results in ugly new buildings that stick out like a sore thumbin the neighborhood. Even if a building is in such bad shape that restoration is impossible, a new building could at least harmonize with the existing neighbourhood and not look like an invasion from outer space.
Surely, not all architects would go along with the idea of putting a Steel and Glass Temple (modern, but oh so ugly !) in a neighborhood of 200-year old Fachwerk buildings. I always wondered if it is actually more economical the erect one of these "Fuehrer Bunkers",rather than build a structure that would blend in with its neighbors. A new building in an old neighborhood doesn't have to look like a Gingerbread House (Lebkuchen Haus) or something out of Disneyland. It can still be modern (whatever that means), and at the same time retain its historic character. But, enough said for one day about alte Haeuser.
From what I see in the Reutlinger Generalanzeiger, the big news is the Automate for hypodermic needles right behind the City Hallin Reutlingen (2 - 50cents for 1 new needle). Looks like the "Zukunft" has caught up with Reutlingen.
And Reutlingen will finally get a nagelneues Rathaus (Stadthalle, d. Red.). One Stadtrat already called it a new "Temple fuer die Kunst" in Reutlingen.
I wonder what he will call it when he sees the final Rechnung.
Rai, have a wonderful day tomorrow; WAIT, it IS already tomorrow at your place !And please don't hesitate to write in German; mein Deutsch ist zwar ein bissel rostig, ich hab aber ein gutes Lexicon.Take care and live well !
Viele Gruesse
Rolf
Rolf lebt in Kalifornien und stammt wohl aus Wannweil. Wir haben uns über den Bildertanz kennengelernt - und er nimmt reges Interesse an seiner alten Heimat. RV

Vor 5 Minuten ...


... konnte man diesen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Schönbuch beobachten.
Für alle Altenburger, die lieber vor der Glotze sitzen - oder keine so schöne Aussicht haben.
Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

1946: Der Baggersee als Gemälde...


... aber wer der Maler ist, wissen wir nicht. Das Foto stammt von Rudolf Mayer.
Bildertanz-Foto: Rudolf Mayer

Mittwoch, 17. Juni 2009

1986: Als noch keine Brücke das Neckartal überspannte...


... da fotografierte Norbert Speck indes schon die ersten Anfänge des Viiadukts (der erste Kran steht schon bereit).
Bildertanz-Foto: Norbert Speck (Altenburg)

Dienstag, 16. Juni 2009

Eine uralte Aufnahme aus Altenburg...


... und das einzige, was wir darüber wissen, ist das, was wir sehen: ein Schulbild. Wer kennt jemanden im Ort, der uns mehr über diese Aufnahme sagen könnte, die wir übrigens der Sammlung von Annemarie Kurtz (geborene Rauscher) entnommen haben.
Bildertanz-Foto: Sammlung Annemarie Rauscher

Montag, 15. Juni 2009

Vor der "Skyline" von Altenburg...


... entstand dieses Foto und damit die Frage heute: Wer sind die beiden Landfrauen auf dem Bild? Das Fahrrad (rechts) erinnert daran, dass es in Altenburg einmal einen Fahrradverein gegeben hat. Wer weiß mehr darüber?
Bildertanz-Foto: Sammlung Familie Wack

Es war der letzte Tante-Emma-Laden...


... im Umfeld des alten, historischen Ortskerns. Margit Badel führte diesen Laden noch bis in die neunziger Jahre hinein. Generationen von Schulkindern kauften bei der Witwe (geheiratet hat sie im Krieg, aus dem ihr Mann nicht zurückkehren sollte) ihren "Schleck". Dieses Foto stammt schätzungsweise aus den dreißiger Jahren.
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle.

Sonntag, 14. Juni 2009

Altenburg 1933: Heuen, bevor das Gewitter kommt...


.... und wir fragen uns, wer das Mädchen ist, das da dem Kuhgespann vorangeht.
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

1925: Komm in meine Laube...


Impressionen von Friedrich Fingerle. Die Frage ist nur: Stand eine solche Laube in Altenburg?
Schönen Sonntag wünschen Ihnen Tanja, Jürgen, Raimund.
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

Samstag, 13. Juni 2009

Gute Nachricht: Ein ganzer Schrank voller Dias...


Endluch kann man wieder draußen spielen. Bildertanz-Foto: Familie Werner

... das war das Ergebnis beim abendlichen Besuch im Sportheim. Die Familie Löffler stellt uns ihre Dias zur Verfügung, die unter anderem auch Abbildungen von der alten Mühle (siehe Tagebucheintrag von gestern) zeigen. Der Besuch hat sich gelohnt, zumal wir auch die Erlaubnis bekamen, Bilder aus der Fotosammlung der Familie Werner zu veröffentlichen. Danke.

Freitag, 12. Juni 2009

1973 abgerissen: Die alte Mühle von Altenburg...


... stammte noch aus frankischer Zeit und wurde durch das Wasser des Erlenbachs angetrieben. Sie musste 1973 der neuen Ortsdurchfahrt weichen. Heute will man die bis zu zwölf Meter breite Donaustraße wieder verengen. 8000 PKWs fahren täglich nach Angaben des Ortsentwicklungskonzeptes 2009 durch diese Straße. Leider sagt der Bericht nichts darüber, wieviele Lastwagen es sind. Wegen deren Durchfahrt war damals doch die Donaustraße so breit geraten. Schade, dass dies bislang niemandem aufgefallen ist. (Oder haben wir etwas überlesen?)

Schön zu hören, dass die Donaustraße weder durch Raserei noch durch irgendwelche Unfallhäufigkeit auffällig wurde. So berichtete Bürgermeisterin Christel Metzger auf der Ratssitzung am Mittwoch.

Bildertanz-Foto: Norbert Speck (Altenburg)

Donnerstag, 11. Juni 2009

Hochwasser 1953: Was die Schülerin Ingrid Walz damals schrieb


Bildertanz-Quelle: Ingrid Walz


Eindrucksvoller kann man diese Katastrophe gar nicht darstellen. Note 1 mit Sternchen

Wer kann uns etwas zu diesem Foto sagen?


Überlassen wurde es uns vor fünf Jahren von Rudolf Mayer. Wir wissen nur, dass es aus den zwanziger Jahren stammt.
Bildertanz-Foto: Rudolf Mayer

Mittwoch, 10. Juni 2009

Dass in Altenburg einmal Schiffe gebaut wurden...


... das weiß man außerhalb des Dorfes wohl kaum noch. Denn diese Kies-Schiffe verließen nie auf dem Neckar ihre Werft der Firma Vogel, sondern sie mussten in Sondertransporten zu ihren Einsatzorten gebracht werden.
Bildertanz-Foto: Dieter Vogel

Dienstag, 9. Juni 2009

Zwei Listen sind in Altenburg zum Rennen um die Plätze angetreten...


... und herauskam ein "Elferrat", der hoffentlich gemeinsam die Herausforderungen in einem Dorf meistert, das - unabhängig von der Stimmenverteilung - Dorf bleiben möchte. Mit einer Wahlbeteilingung von 57,8 Prozent ist Altenburg Vizekönig (nur noch übertroffen von dem noch dörflicheren Reicheneck). 1177 Wahlberechtigte hatte das "Rathaus Reutlingen", also der innerste Kern der Großstadt Reutlingen, 192 Leute gingen dort nur zur Wahl. Das ist unter 20 Prozent Wahlbeteiligung (selbst wenn wir die Briefwähler mitberücksichtigen, werden das nicht viel mehr). Altenburg hat 1384 Wahlberechtigte, genau 800 gingen zur Wahl (Briefwähler inbegriffen), das ist - wie gesagt - 57,8 Prozent Wahlbeteiligung. Welcher Teil Reutlingens ist gesünder - die Kernstadt oder das acht Kilometer entfernte Dorf?
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

Ortschaftsrat Altenburg: Und hier das Ergebnis:

Dem neuen Ortschaftsrat von Altenburg gehören an:
Wir für Altenburg: Christel Metzger, Frank Hofacker, Günter Schulz, Karlotto Dobler, Christine Hebsacker-Schnizer, Siegfried Schaal
Bürgerliste Altenburg: Achim Schulze, Martin Uber, Frank Walz, Erich Diebold, Raimund Vollmer

ÜBRIGENS: MIT EINER WAHLBETEILGUNG VON 57,8 PROZENT WIRD ALTENBURG NUR NOCH VON REICHENECK ÜBERTROFFEN!

Glückwunsch an Mister Bildertanz.....


... er hat es geschafft in den Bezirksgemeinderat in Altenburg - 2009. Glückwunsch aus der Dorfmitte Altenburgs. Foto: Tanja Wack

Diesen Glückwünschen von Tanja schließe ich mich natürlich an.
Jürgen

Montag, 8. Juni 2009

Lieber Rudolf Thumm, was ist dies für ein Foto?


Wir sehen hier die Halenkreuz-Flagge am ehemaligen Rathaus. Wir sehen Mädchen, die doch wohl eindeutig dem BDM zuzuweisen sind. Gehört dieses Foto nicht zu derselben Reihe, von der Sie korrigierend meinen, dass sie die Brückeneinweihung von 1949 reflektiert?
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

Gemeinderatswahl in Altenburg

Von 1384 Wahlberechtigten beteiligten sich rund 57 Prozent an der Wahl zum Reutlinger Stadtrat. 26 Prozent der Stimmen erhielt die CDU, 17,9 Prozent die SPD, 12 Prozent stimmten für die Grünen, 17,8 für Freie Wähler Vereinigung, 10,6 für Wir, 11,9 Prozent für FDP.
Das Ergebnis der Ortschaftswahlen liegt am Dienstagmorgen, 10.00 Uhr vor.

Europawahl in Altenburg: Wahlbeteiligung bei 50 Prozent...

... und das ist deutlich mehr als der Durchschnitt. Von 1353 Wahlberechtigten haben 670 ihre Stimme zur Europawahl abgegeben. 213 Altenburger votierten dabei für die CDU (33 %), 132 (20,5 %) für die SPD, 107 Bürger (16,6 %) gaben der FDP ihre Stimme und 97 (15 %) kreuzten bei den Grünen. Das Ergebnis der Ortschaftswahl liegt frühestens am morgigen Dienstag um 10.00 Uhr vor.

Die Ergebnisse der Wahl zum Ortschaftsrat erreichen Sie am schnellsten HIER.

Sonntag, 7. Juni 2009

Dieser Schuppen am Fuße der Kirche war berüchtigt..


... weil hier die Bauarbeiter für das Kraftwerk Emil-Adolff untergebracht waren. Und im Dorf hält sich bis heute das Gerücht, dass so manche Altenburgerin... Wie gesagt: Es ist nur ein Gerücht.
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

Ortsentwicklungskonzept
Übrigens: Wer heute auf der Homepage der Stadt Reutlingen nach dem Ortsentwicklungskonzept für Altenburg sucht, clickt ins Leere.
Dafür haben wir ihn bereits hier veröffentlicht.

Samstag, 6. Juni 2009

Am Montag beginnt wieder die Schule...


... und dann sind nicht nur die Ferien vorbei, sondern auch die Wahlen in Altenburg. Gehen Sie zur Wahl. Das wünschen sich die 22 Kandidaten, die sich um die elf Plätze im Dorfparlament bemühen.
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

Freitag, 5. Juni 2009

Richtung Oferdingen: Baggern für Altenburg vor 1914...


... muss dieses Foto aufgenommen worden sein, berichtet Ingeborg Gehr, aus deren Sammlung wie diese Aufnahme haben. Denn es zeigt auch ihren Onkel Jakob Nagel, der im ersten Weltkrieg schwerverletzt heimkehrte und seitdem behindert war.
Bildertanz-Foto: Sammlung Ingeborg Gehr

Donnerstag, 4. Juni 2009

Hochwasser 2002: Unvergessen...


... diese Katastrophe vor sieben Jahren. Andrea Löffler aus Rommelsbach war ebenfalls hier und hat die Folgen des Hochwassers fotografiert. Unsere Feuerwehr wird sich über diese Aufnahmen freuen.
Bildertanz-Fotos: Andrea Löffler

Mittwoch, 3. Juni 2009

Seit 1869: Die Schule in Altenburg


Die alte Schule: 140 Jahre alt

Aus der Chronik unseres Dorfes
Geregelter Schulunterricht dürfte in Altenburg, wie in den Nachbargemeinden nachgewiesen, erst nach der Reformation im 16. Jahrhundert eingeführt worden sein. Unterrichtet wurde stundenweise, vor allem an Sonn- und Feiertagen. Die Entlohnung des Lehrers bestand neben Geld aus Naturalien wie Holz, Getreide, Fleisch und war nicht üppig. In den Visitationsakten nach dem Dreißigjährigen Krieg, ist erwähnt, dass der Lehrer in Altenburg drohte fahrlässig zu werden, „weilen man ihm sein Schulgelt wegen Armuth nicht hatt gedeihen lassen“.
Archivarisch nachgewiesen ist die Errichtung eines Schulhauses an der Ecke Lech- und Donaustraße im Jahre 1896 und die Erweiterung derselben 1913. Nach verschiedenen Lehrkräften war ab April 1926 Friedrich Fingerle Lehrer an der Volksschule Altenburg und unterrichtete während des Zweiten Weltkrieges bis zu 93 Kinder in einem einzigen, 52 Sitzplätze umfassenden Schulsaal. Ab 1946 wurde als zweite Lehrkraft Marianne Schütz eingestellt. Im Schulsaal wurden abwechselnd die Ober- und Unterklassen unterrichtet. Zusätzlich errichtete man bis zur Fertigstellung der neuen Hofschule mit Turnhalle im Jahre 1952 noch einen Tag in der Woche im ehemaligen Gasthaus Löwen, das heutige Anwesen von Zimmermann Richard Gehr in der Donaustraße. Nachdem sich Lehrer Fingerle 1950 zur Ruhe setzte, kam 1950 Ernst Kaupp als Schulleiter nach Altenburg.

1933: Waschtag in Altenburg...


... noch ohne Schleuder. Mutter Fingerle bei der Arbeit.
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

Dienstag, 2. Juni 2009

Hosenspanner für Mister Bildertanz


Lehrer Friedrich Fingerle
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

Betrifft : Bildertanz Bilder - Erinnerungen an - Friedrich Fingerle

Sehr geehrter Herr Vollmer
Heute möchte ich eine kleine Geschichte –Sie mögen es Story nennen - von meinem verehrten „Herrn Lehrer“ Friedrich Fingerle (Spitznahme „der Glatze“) erzählen und auch eine solche konstruieren.
Von 1944 bis Anfang 1950 absolvierte ich bei ihm knappe 12 Semester an der damaligen „Volksschule Altenburg“ .Zum Promovieren hat es nicht gereicht. Was ich bei ihm erlernte und damals als große Last ertrug, hat mir in meinem Leben sehr geholfen.
Der „Herr Lehrer“ war ja ein begnadeter Fotograf, was die vielen historischen Aufnahmen im „Bildertanz“ eindrucksvoll belegen. Er war auch musikalisch sehr aktiv, er spielte sonntags die Orgel in der Nikolauskirche und im Sing-Unterricht begleitete er unser Gesang(s)
mit seiner Geige. Nebenbei musste er noch - sage und schreibe - acht Klassen in einem einzigen Schulraum unterrichten und winters auch noch den Holzofen beheizen.
Beim Herrn Lehrer hätte Mister Bildertanz die große Chance gehabt, eine Hauptrolle im Heimat-Video „Nachkriegsschule“ zu erhalten. Die Szene wäre etwa so abgelaufen:
Nach „Diktat-Korrektur“ auf der Schiefertafel von „Mister Bildertanz“ schnippt Herr Lehrer
den rechten Zeigefinger: „Bildertänzer, komm nach vorne, du Jodler“! Glatze holt seinen berüchtigten Bambusstab aus dem abgeschlossenen Schrank, spannt die Hose des Hauptdarstellers auf dem vordersten Banktisch stramm, und entfernt den Staub aus dieser, mit ordentlichen Streichen. Daraufhin geht der Delinquent unter Jaulen auf seinen Platz zurück.
Der Wiederholungstäter weiß jetzt für alle Zeiten, dass man „Gesangverein“ nur mit einem „s“ schreibt und Gesangsverein für Musikliebhaber eine Erniedrigung ist, auch wenn heute Word und neue Rechtschreibung dies kritiklos schlucken. So ändern sich die Zeiten wie die Bilder. Wie gesagt, Lehrer Fingerle war sehr musikalisch, Gesangsverein blieb ihm erspart.
Generationen von Schülern könnten wohl ein Buch mit ähnlichen Erlebnissen füllen.
Mit großer Achtung erinnere ich mich auch noch an meine späteren „Pauker“ Fräulein Schütz und Herr Kaupp.
Sie sind auch mitverantwortlich, wenn diese Zeilen zu mehreren Hosenspannern oder Tatzen
für den Verfasser ausreichen. Mister Bildertanz möge mir dies nachsehen.
Nix fir oguat
und freundliche Grüße
Rudolf Thumm

Lieber Herr Thumm,
wenn ich ein wenig nachgedacht hätte, dann hätte mir das eigentlich auch auffallen müssen. Ich sage ja auch nicht Sportsverein oder Musiksverein. Danke. Das wird mir nie wieder passieren. Allerdings werde ich heute wohl den ganzen Tag nicht sitzen können....
Ihr
Mister Bildertanz
Raimund Vollmer

Altenburg 1867: Aus der Beschreibung des Oberamts Tübingen (Teil 10)


Gruß aus Altenburg der dreißiger Jahre.
Bildertanz-Foto: Sammlung Gerhard Fingerle

»In den Hauptbesitz war schon zu Beginn des 15. Jahrhunderts die Reutlinger Familie Teufel eingetreten. Hans Teufel verkaufte am 22. Janu. 1444 Altenburg, Sickenhausen, Rommelsbach und Degerschlacht mit Vogtei, Gericht, Leuten, Gütern und Gefällen, wie er dieß alles von seinem Vater geerbt hatte, für 2800 fl. an den Grafen Ludwig von Württemberg.
Gefälle besaß allhier die Johanniterkommende Dätzingen und Rohrdorf, welche 1809 von Württemberg inkameriert wurden.
Nach der Reformation wurde Altenburg Filial von Oferdingen und erhielt erst 1844 einen eigenen Pfarrverweser.«

ENDE
Bildertanz-Quelle: Beschreibung des Oberamts Tübingen, 1867, Herausgeber: Königlich statistisch-topographisches Bureau, Seite 321f
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