Freitag, 9. November 2012

Ein Hauch von Provence...

... wird Altenburg nachgesagt. Das gilt vor allem beim Blick auf die Kirche, den Panoramaweg und (hier verdeckt) die Neckargasse. Früher, als die Neckargasse noch Teil des Dorffestes war, profitierte Altenburg von diesem Charme. Doch in den vergangenen Jahren hat unser Dorf irgendwie vergessen, dass Dorffeste nicht auf das Portemonaie zielen sollten, sondern auf das Herz, meint jedenfalls Euer Raimund und hofft darauf, dass er mit dieser Erkenntnis nicht allein ist. Wenn sich Ende Januar die Vereine wieder im Rathaus treffen, um über das Dorffest 2013 zu sprechen, dann wäre es schön, wenn es einen Ruck durch Altenburg gäbe - und das Fest wieder als ein Fest verstanden wird. Falls Ihr auch dieser Meinung seid und Vorschläge hättet, was man beim Dorffest alles machen könnte (und auch bereit seid, Euch zu engagieren), dann schreibt uns doch einmal.
- Entweder als Kommentar (man kann seinen Beitrag auch "anonym" zeichnen und trotzdem seinen Namen angeben)
- oder als Email an bildertanz@aol.com
Bildertanz-Foto: Ottmar Hauser

Kommentare:

  1. 1. Meiner Erinnerung nach war das ein Fest des Sportvereins und nicht das Dorffest.

    2. zielt die Veröffentlichung an dieser Stelle doch bestimmt darauf ab, die Altenburger Privatpersonen zum Mitwirken zu bewegen. Wenn soviel Herzblut in Altenburg vorhanden und gewünscht ist, kann das ja unmöglich immer nur auf die Vereine abgewälzt werden, also auf diejenigen, die sich ohnehin schon unterjährig engangieren. In diesem Sinne gehe ich davon aus, dass sich schon morgen viele herzblütige Freiwillige melden werden (Ironiemodus aus)

    3. gehe ich davon aus, dass sich die Wortführer, die die Vereine in die Pflicht nehmen wollen, selber für die "niedrigen Tätigkeiten" wie Würste oder Getränke verkaufen, Auf- oder Abbau, etc., anbieten werden.

    Viele Grüße

    Jan Drexelius (selbstverständlich nicht Anonym)

    AntwortenLöschen
  2. Danke für Deine prompte Reaktion, lieber Jan! Für mich war die Neckargasse "das Dorffest", an das sich meine Kinder mit Freuden erinnern, meine Nachbarn ebenso. Den TSV kann man nur beglückwünschen, dass er es geschafft hat, dies in der kollektiven Erinnerung als Dorffest verankert zu haben. (Der Name Dorffest sagt nichts anderes als der Name sagt: es ist ein Fest für das Dorf. Punkt.) Und wenn mich meine Erinnerung nicht ganz gewaltig täuscht, dann war dies auch deshalb ein Dorffest, weil sich sehr viele Bürger (Privatpersonen, was für ein Wort!!!) daran beteiligt haben. Und da gebe ich Dir völlig recht: die Vereine an sich und für such sind damit überfordert. Aber irgendjemand muss doch einmal damit anfangen, diese "Privatpersonen" zu gewinnen. Und das steht schon einmal als Absicht hinter diesem Blog-Eintrag. Damit sind wir auch bei dem dritten Punkt: Ich will nicht die Vereine in die Pflicht nehmen, sondern uns alle gewinnen - als Bürger, nicht als Vereinsmitglied.

    AntwortenLöschen
  3. Lieber Raimund,

    sicherlich bekomme ich zu Unrecht den Eindruck, dass Du hier versuchst (zum Teil) anders Denkende mit sprachlichen Spielchen wie der Definition des Dorffestes oder der Kritik am Begriff Privatpersonen mundtot zu machen.

    Das Fest in der Neckargasse ist übrigens auch mir noch als sehr schön in Erinnerung. Ein sachlicher Grund könnte, dass die Veranstaltungsfläche der Bescuherzahl angemessen war.

    Viele Grüße

    Jan

    AntwortenLöschen
  4. Der Eindruck wäre in der Tat falsch. Mir geht's nicht um die Vereine und andere Institutionen, sondern es geht mir wie den Vereinen und Institutionen: es geht mir um uns Bürger. Wir sind das Dorffest, niemand anders.

    AntwortenLöschen