Montag, 7. September 2009

1957: Bau der Aschenbahn (TSV Altenburg) Teil 1


Auch das haben die Altenburger aus eigener Kraft geschafft: der Bau der Aschenb ahn.
Bildertanz-Quelle: Sammlung Ingrid Walz

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 57)


Beim Landesturnfest 1956 in Ulm
Bildertanz-Quelle: Sammlung Ingrid Walz
Die Altenburger Vereine
Turn- und Sportverein Altenburg 1905 e.V. (5)
1949 wurde der Sportplatz erneut angelegt. Nach dem Bau der Turnhalle 1952 mußte nicht mehr im Freien oder im Gasthaus Löwen geturnt werden. Eine Frauenriege wurde ins Leben gerufen.
Fritz und Gottlob Trost sowie Ludwig Thumm wurden vom Verein als die Väter des sportlichen Aufschwungs nach dem Kriege bezeichnet. Man beteiligte sich an den großen Turnfesten 1958 in München, 1987 in Berlin und 1990 in Bochum und Dortmund. Die Ausbeute an Siegerkränzen war beachtlich, die damaligen Siegerlisten verzeichnen immer wieder die erfolgreichen Turnerinnen und Turner Gerda Rempfer, Marlene Rist, Gretel und Hilde Thumm, Ursula Trost, Christa und Liesel Walz, Herbert Digel, Gustav Gekeler, Heinz Haug, Helmut Hinderer, Herbert Mayer, Alfred Schlichter, Karl Thumm, Rainer Walz, Günter Weis. Das 75jährige Bestehen des TSV Altenburg wurde vom 5. bis 7. Juli 1985 mit einem 3tägigen bunten Programm, bestehend aus Festabenden, Fußballspielen, Leichtathletikwettkämpfen und Kinderfest gefeiert.

Sonntag, 6. September 2009

Altenburg: Jeden ersten Donnerstag im Monat...


... treffen sich Altenburger zum Jahrgangstreffen im Sportheim. Obige Aufnahme stammt vom 2. September 2004. Links sehen wir Gerhard Fingerle, rechts Gretl Mayer, danaben ihr leider inzwischen verstorbener Mann Rudolf Mayer.
Bildertanz-Quelle: Charley B.

Altenburger! Wir wohnen in der NORDSTADT...


... und nicht auf dem Dorf. Früher hieß der Gemeindebote noch "Nordraum-Blatt", jetzt sind wir statt Blatt Stadt und ziemlich platt. Eigentlich wollten wir doch in einem Dorf leben, nun sind wir schon Stadt. Wahrscheinlich heißt es nächste Woche, wenn die Schule wieder beginnt, auch klammheimlich Bezirkszentrum Nordstadt.
Trotzdem: Der TSV, der ja gerade auch Thema unserer DORFCHRONIK von 1990 ist, hat am Samstag seinen Neckarlauf - und wir vom Altenburger Bildertanzteam werden garantiert darüber berichten (Jürgen Reich hat bereits seine Fotoapparate präpariert) - in unsere täglichen DORFCHRONIK.
Übrigens: Nachdem wir diese Meldung ins Netz gestellt hatten, streikte Arcor und schaltete Ihren Mister Bilderzanz auf stumm. Weder Internet, noch Telefon funktionierte. Erst um 17.00 Uhr war er wieder "on".

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 56)


Mannschaft 1930
Die Altenburger Vereine
Turn- und Sportverein Altenburg 1905 e.V. (4)
1939 mußte der Sportbetrieb als Folge des Kriegseintritts eingestellt werden. Die Hälfte der Vereinmitglieder kehrten vom Kriegseinsatz nicht mehr zurück. Die Altenburger Sportler standen 1945 vor dem Nichts. Nachdem bereits 1040 der Sportplatz umgepflügt und von Bedürftigen und Flüchtlingen angepflanzt worden war, wurde der Turnverein 1945 von der französischen Besatzungsmacht aufgelöst. Fritz Trost gelang es, die französische Kommandantur in Reutlingen zur Zustimmung zu bewegen, in Altenburg wieder einen Sportbetrieb aufzuziehen, und am 18. Januar 1947 konnten im Gasthaus Adler 41 Mitglieder den Sportverein neu gründen.
Fritz Trost wurde 1. Vorstand bis 1963, dann folgte ihm von 1963 bis 1968 Günter Weis auf diesem Posten. Der Name des heutigen Vereins "Turn- und Sportverein Altenburg 1910" wurde auf der Hauptversammlung am 23. September 1950 beschlossen.

Samstag, 5. September 2009

ALTENBURG - DIE GESCHICHTE (TEIL 55)


TSVler 1920: Auch Atlethenburger genannt
Die Altenburger Vereine
Turn- und Sportverein Altenburg 1905 e.V. (3)
Dann stellte die Gemeinde ein Gelände im Neckartal zur Verfügung, das in jahrelanger Eigenarbeit mit Hacke, Schaufel und Schubkarre zum Sportplatz mit den Außenmaßen 93 auf 63 Meter eingeebnet wurde. 1931 weihten die Altenburger ihren Sportplatz ein.
Die Rasenpflege wurde durch die Sportler mittels Sensenschnitt selbst besorgt. Auch die Ausrüstungsgegenstände, die Sportbekleidung und die Schiedsrichter mußten selbst bezahlt werden. Neben dem Turnen hatte sich im Laufe der 20er Jahre die jungen Sportler der Leichtathletik zugewandt, und Altenburg entwickelte sich in der Folge zur Läuferhochburg. Der erfolgreichste Sportler jener Zeit war das heute 79jährigte Ehrenmitglied Wilhelm Walz, der 1937 in Stuttgart zusammen mit Robert Rempfer und Gottlieb Walz unter 60 Teilnehmern Württembergischer Meister im 5000 m-Waldlauf wurde.

Vielleicht eines der schönsten Bilder...


... die je von Altenburgerinnen gemacht wurden.
Bildertanz-Quelle: Rathaus Altenburg