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Sonntag, 6. September 2015

Universität Altenburg (4): "Königspfalz in Altenburg"?

"Studierende entdecken Mauerreste einer frühmittelalterlichen Anlage" - so berichtet das Schwäbische Tagblatt in Tübingen am 29.08.2015.
Den Artikel finden Sie hier.
Der Altenburger Geschichts- und Heimatverein e.V. übernimmt die Kosten einer C14 Untersuchung zur genaueren Datierung der Funde. Auf die Ergebnisse sind wir gespannt. 
Die Fotos zeigen eine weitere moderne Möglichkeit der Grabungsdokumentation: Mit einem Computerprogramm können die digitalen Fotos problemlos zu einem mehrdimensionalen Bild zusammengefügt werden. So ensteht ein räumlicher Eindruck der Fundstelle.

Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Vielleicht gehen die Forschungen im Oktober an anderer Stelle in Altenburg weiter - unter Einsatz weiterer modernster Methoden. Wir werden darüber berichten.  
Eine Veranstaltung zum Thema wird rechtzeitig angekündigt.

Sonntag, 23. August 2015

Universität Altenburg (3): In 80 cm Tiefe

fanden unsere tüchtigen Archäologen diese Spuren von Holzkohle. Nicht weit entfernt lagen in ähnlicher Tiefe ein paar Scherben. Eindeutige Spuren einer "frühen" Besiedlung. Wann genau muss die Untersuchung der Funde ergeben - evtl. mit der C 14 Methode, sofern die Scherben nicht eindeutig datiert werden können. Googeln Sie einfach "Radiocarbonmethode" wenn Sie mehr über diese Wissenschaft erfahren wollen.
 

Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Montag, 10. August 2015

Universität Altenburg (2)

Die folgenden Fotos zeigen einen sehr wichtigen Aspekt jeder Grabung: Die Vermessung des Grabungsortes bzw. die Dokumentation möglicher Funde.


Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich
 

Sonntag, 9. August 2015

Universität Altenburg (1)

Wie vergangenen Sommer richten Archäologen aus Tübingen wieder ihr Augenmerk auf unser historisches Terrain. Seit einer Woche graben Tübinger Studenten unter der Leitung von Christoph Fahrion nördlich der Friedhofmauer. Die Lehrgrabung führt die Studenten in die Methoden der Archäologie ein - natürlich nicht ohne Erwartung neuer Funde aus Altenburgs Vergangenheit. 
Wir sind gespannt.
Die Fotos zeigen die Entnahme von Bodenproben, aus denen die Archäologen Schlüsse auf eine frühere Nutzung bzw. die Bodenbeschaffenheit ziehen können.
Der AGHV wird die Grabung wieder begleiten.
Vielen Dank auch an Herrn Armbruster für die Grabungserlaubnis!


Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Donnerstag, 19. März 2015

AGHV: Die Ausgrabungen an der Kirche...


... standen gestern abend bei der Jahreshauptversammlung im Zentrum der Berichterstattung von Jürgen Reich, 1. Vorsitzender des Altenburger Geschichts- und Heimatvereins, über die Ereignisse des Jahres 2014. Getagt wurde im Vereinszimmer.

 Bevor die Sitzung des Bezirksgemeinderates begann, übergab Bürgermeister Frank Hofacker (rechts) dem AGHV-Vorsitzenden eine Spende des Gremiums.
 Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Mittwoch, 13. August 2014

Eine Lehrstunde im Fach Archäologie ...

... war die gestrige Nachmittagsveranstaltung, auch wenn die Ausbeute der bisherigen Grabungen aus der Sicht der Archäologen eher mager war.
Christoph Fahrion zeigte dem aufmerksamen Publikum, was bei der Grabung gefunden worden war  - und wie die Einzelstücke geschichtlich eingeordnet werden können. Dabei wurde das breite Wissensspektrum deutlich, über das Archäologen verfügen müssen: Kenntnisse von Formen und Herstellungsverfahren gefundener Gebrauchsgegenstände, die meist relativ genau bestimmten Epochen zugeordnet werden können, stehen daher weit oben in ihrer Wissenshierarchie. Verfeinert werden diese Datierungen in unseren Tagen durch ständig weiterentwickelte wissenschaftliche Methoden. Wer dazu mehr erfahren will kann unter dem Stichwort "Archäologie" ausgiebig "googeln".



Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich
 Tilmann Marstaller erläuterte dem Publikum  anhand von Grafiken, welche Verluste an wertvoller historischer (Bau-)Substanz Altenburg in der Vergangenheit erlitten hat. Er beklagte dabei vor allem die fehlende Einbeziehung des Denkmalsamts wegen einer sehr mangelhaften Erfassung schützenswerter oder zumindest dokumentationswürdiger Bauwerke oder Bodendenkmäler in der Vergangenheit. Er betonte, dass es in Altenburg noch manches zu untersuchen gibt, um das man sich vor allem in Hinblick auf die vermutete Bedeutung des Ortes vor 1000 Jahren und mehr in Zukunft intensiver kümmern muss.
Wir Altenburger sind auf die weiteren Untersuchungen sehr gespannt.

Dienstag, 12. August 2014

Schnellbericht: Auch wenn die Ausbeute etwas mager ausfiel...




... sind sich die wissenschaftlichen Mitarbeiter um den Archäologen Christoph Fahrion sicher, dass die Anlage rund um die Nikolauskirche "einzigartig" ist. Da muss etwas gewesen sein - im 9. und 10. Jahrhundert. Vielleicht war König Konrad als Herrscher des Ostfrankenreichs tatsächlich zwischen 911 und 918 hier und hatte auf einer Pfalzburg Gericht gehalten über die Schwaben, die sich seinem Königtum nicht unterordnen wollten. Auf jeden Fall kamen heute rund 40 Altenburger, um sich über die Ausgrabungen zu informieren. Das Mauerstück, das die Archäologen aufgedeckt haben, stammt aber wohl eher nicht aus dieser Zeit vor 1100 Jahren. Und so waren die jungen Leute schon ein wenig enttäuscht. Aber sie würden gerne weitermachen im kommenden Jahr. Denn da steckt irgendetwas im Altenburger Boden.
Bildertanz-Quelle: Raimund Vollmer

Heute nur noch einige Fotos - morgen ein ergänzender Bericht ...

... weil es jetzt schon spät ist ...
Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich
Christoph Fahrion erläutert die Methoden der Archäologen
Tilmann Marstaller stellt den Verlust an historischer Baustubstanz und die Bedrohung historischer Bauwerke in der Zukunft dar.


Montag, 11. August 2014

Problem gelöst!

So macht Altenburg Spaß! Otto Mayer hilft den Archäologen mit einem Radlader die Grabung wieder zuzuschütten. Sie gewinnen auf diese Weise 1 1/2 Tage Zeit für weitere Grabungen. Darüber hinaus konnte Otto Mayer den Archäologen bisher nicht bekannte Fakten zum Grabungsort mitteilen. Bei der vom AGHV initiierten Infoveranstaltung - morgen um 15:00 Uhr - können Sie mehr erfahren. Filmreif (lieber Raimund) waren auch seine Ausführungen über Neckarhochwasser und mehr ...
Der AGHV bedankt sich an dieser Stelle schon mal bei Otto Mayer. Seine Hilfe ist große Klasse. Weitere Hilfe ist so auch nicht mehr nötig. 

Sonntag, 10. August 2014

Wer hilft ?

Ende der kommenden Woche geht die erste Grabungskampagne des Teams aus Tübingen zu Ende. Nachdem die bis dahin gewonnen Erkenntnisse dokumentiert sind, muss aus Gründen der Sicherheit leider der Zustand von vor der Grabung wieder hergestellt werden. Vermutlich ab Donnerstag, 14.8.,  müssen also ziemliche Mengen an "Aushub" und "Grassoden" bewegt werden. Das Grabungsteam wird das alleine nicht schaffen - zumal die Archäologen möglichst lange ihrer eigentlichen Arbeit nachgehen wollen. Stellt sich die Frage, wer in Altenburg mit geeigneten Gerätschaften (von der Schaufel über eine Schubkarre bis zum Minibagger o.ä.) anpacken kann?
Melden Sie sich bitte bald beim AGHV (07121/600139) oder direkt an der Grabungsstelle bei der Nikolauskirche (8:00 - 15:30 Uhr). Gerne auch bei unserer Veranstaltung am Dienstag um 15:00 Uhr.
Bildertanz-Foto: Jürgen Reich
Im Hintergrund sehen Sie einen Teil des Aushubs.
Das Foto entstand anlässlich des Besuches von Werner Krauß (AGHV), Tilmann Marstaller (Bauhistoriker), Dr. Wilhelm Borth (Reutlinger Geschichtsverein) und  Dr. Roland Deigendesch (Stadtarchivar) am vergangenen Donnerstag. Im grünen T-Shirt: Grabungsleiter Christoph Fahrion.

Samstag, 9. August 2014

Viele Rätsel ...

... versuchen die Archäologen der Uni Tübingen zur Zeit in Altenburg zu lösen. Vor welchen Fragen sie stehen, welche Antworten sie gefunden haben - und mehr - können Interessierte am Dienstag, 12. August um 15:00 Uhr am Grabungsort bei der Nikolauskirche erfahren. Wer Lust hat, trifft sich nach der Veranstaltung noch im Sportheim in Altenburg zum gemütlichen Beisammensein.

Die folgende Karte zeigt die Ergebnisse der Grabungen von Eugen Nägele von vor gut 100 Jahren, die Rolf Nedele, unser früherer Bezirksbürgermeister, in der Festschrift zur 900-Jahr-Feier (1990) wie folgt beschreibt:  Bitte hier klicken (und Teile 3 - 5 lesen)
Bildertanz-Quelle: Rolf Nedele, Altenburg, Vergangenheit und Gegenwart eines Reutlinger Stadtteils, Altenburg 1990
Die ganze Broschüre zur Geschichte Altenburgs (und mehr) finden Sie rechts unter unserem "Clickpunkt".
Bildertanz-Quelle: Familie Hauser
Die beiden Luftaufnahmen von ca. 1980 - die wir wieder Erika Hauser verdanken - sind fast deckungsgleich mit der "alten Burg"

Dienstag, 5. August 2014

„Altenburger Begegnung 50 Plus“: Kaffee und Kuchen im Tennisheim

Unser gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen wollen wir auch in den Sommermonaten weiterführen. Wegen der Sommerferien ist jedoch der ev. Gemeindesaal in Altenburg ab 11. August für drei Wochen - bis Ende August - geschlossen, deshalb findet unser nächstes„Mittwochstreffen“ am 20. August ab 15 Uhr im Tennisheim des TSV Altenburg in der Donaustraße 5 statt. Der Raum und die Terrasse des Tennisheims sind ebenerdig und behindertengerecht und können auch mit Rollstuhl befahren werden. Wir würden uns über eine zahlreiche Teilnahme freuen.

Die nächsten Termine der „Altenburger Begegnung 50 Plus“

Statt unseres Spaziergangs wollen wir am Dienstag den 12. August an einer Infoveranstaltung  zum Thema: „Gab es in Altenburg einen fränkischen Königshof?“  teilnehmen. Wir treffen uns um 15 Uhr bei der Nikolauskirche.
Seit knapp 14 Tagen suchen Archäologen der Universität Tübingen bei der Nikolauskirche nach Belegen für diese Vermutung. Welche Erkenntnisse die Studentinnen und Studenten unter Leitung von Christoph Fahrion bei der Lehrgrabung bisher gewonnen haben, werden wir hier erfahren. Neben Christoph Fahrion wird uns der Bauforscher Tilmann Marstaller mit dem Stand der Forschung, den bisherigen Ergebnissen und den Erwartungen der Wissenschaftler vertraut machen.
Wir danken Jürgen Reich vom Heimat- und Geschichtsverein Altenburg für die Organisation und die Einladung zu dieser Veranstaltung.

Jeden Dienstag (außer 12.August) ab 14.30 Uhr Spaziergang ca. 1-1,5 Stunden, Treffpunkt Rathaus Altenburg.

17. September nächstes „Mittwochstreffen“ wieder im ev. Gemeindesaal mit Vortrag „Häusliche Vorsorge, Pflege und finanzielle Unterstützung für Senioren“

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

Ihr Team „Altenburger Begegnung 50 Plus“

Donnerstag, 31. Juli 2014

Gab es in Altenburg einen fränkischen Königshof?



Seit knapp 14 Tagen suchen Archäologen der Universität Tübingen bei der Nikolauskirche nach Belegen für diese Vermutung. Welche Erkenntnisse die Studentinnen und Studenten unter Leitung von Christoph Fahrion bei der Lehrgrabung bisher gewonnen haben, können Sie am Dienstag, 12. August 2014 vor Ort erfahren. Treffpunkt ist um 15:00 Uhr die Nikolauskirche. Neben Christoph Fahrion wird uns der Bauforscher Tilmann Marstaller mit dem Stand der Forschung, den bisherigen Ergebnissen und den Erwartungen der Wissenschaftler vertraut machen.

Unser besonderer Dank gilt Erika und Timo Hauser für ihre spontane Grabungserlaubnis.

Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung, zu der alle an der Geschichte Altenburgs Interessierten sehr herzlich eingeladen sind.

Jürgen Reich

AGHV

Mehr über fränkische Königshöfe finden Sie HIER
 

Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich

Dienstag, 24. Juni 2014

Eine hochinteressante Führung

konnten heute die anwesenden Steinzeitliebhaber mit Herrn Dr. Klein vom Denkmalamt des Regierungspräsidiums in Tübingen erleben. Anwesend waren 22 Gäste aus Altenburg, Kirchentellinsfurt und Umgebung.
Nach einer Einführung in die Lebensweise der Menschen der Jungsteinzeit (ca. 5000 v.Chr.) anhand von  Karten, Grafiken und Funden aus der Grabung im Gewerbegebiet Mahden, fand eine Begehung eines Teils des großen Grabungsfelds statt.
Zum Schluss gab es noch Butterbrezeln und Getränke bei der nahe gelegenen Fa. Bader.


Das Grab im Foto oben stammt wohl nicht aus der Jungsteinzeit. Knochen wurden wegen des sehr feuchten Bodens keine mehr gefunden. Eine zeitliche Einordnung kann evtl. noch an wenigen Stückchen von Zahnkronen erfolgen.
Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich
Das im letzten Foto sichtbare Drainagerohr ist natürlich nur etwa 60 Jahre alt.

Sonntag, 22. Juni 2014

Bitte nicht vergessen

Am kommenden Dienstag findet um 15:00 Uhr die vielfach angekündigte Führung mit Herrn Dr. Klein über das jungsteinzeitliche Grabungsfeld im Mahden statt. Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste - und denken Sie an geeignetes Schuhwerk.

Bildertanz-Foto: Jürgen Reich

Montag, 16. Juni 2014

Neues aus der Jungsteinzeit


Vielleicht erfahren wir bei der Führung über das Grabungsfeld im Mahden mehr über den Inhalt des Tütchens "Keramik".
Nicht vergessen: Dienstag, 24. Juni 2014, 15:00 Uhr Führung durch Herrn Dr. Klein. Treffpunkt: Am Grabungsfeld in der Steigäckerstraße. Parken ist dort problemslos möglich.



Bildertanz-Fotos: Jürgen Reich